50 Zentimeter im Tal, 90 auf dem Berg - so wie am Kreischberg sind fast alle heimischen Wintersportorte für den aktuellen Ferien-Skibetrieb gerüstet. "Nach den Rekordzahlen des Vorjahrs, da waren wir im Vergleich zu Mitbewerbern schneebegünstigt, läuft es auch heuer wieder prächtig", funkt Melanie Koch aus Murau.
Für Kurzentschlossene gibt's noch Zimmer
Touristiker bejubeln landauf-landab neben der Schnee- auch die Buchungslage. Wie jetzt - gibt's für Kurzentschlossene noch freie Zimmer? Schließlich sind für das kommende Wochenende in der Obersteiermark noch viele Sonnenstunden angesagt. Ja, gibt es! Von 100-prozentiger Auslastung sei ohnedies nie die Rede gewesen. Suchmaschinen im Internet liefern Treffer um Treffer. "Je näher der Termin, umso weiter die Entfernung zu den Pisten", relativiert Koch - stellvertretend für andere Skigebiete - die Last-Minute-Buchungen.
Auf dem Hauser Kaibling reibt sich zur selben Zeit Geschäftsführer Arthur Moser bei minus fünf Grad die Hände. 70 Zentimeter Schnee im Tal und 120 Zentimeter auf dem Berg wärmen sein Herz: "Nach den Tagen des Frühlings-Skifahrens war es an der Zeit, dass der Winter jetzt auch temperaturmäßig wieder Einzug gehalten hat."
Abgerechnet wird erst zum Saisonfinale
Im Vergleich zum Vorjahr stehe der Hauser Kaibling - natürlich sind alle Liftanlagen in Betrieb - gut da. Abgerechnet wird aber erst zum Saisonfinale. "Durch die späten Ostern läuft auch bei uns bis 25. April der Betrieb." Zwischenbilanz wird erst am 9. April bei der Open-Air-Show mit "Wir sind Helden", "Pendulum" und den "Big Air"-Snowboardern gezogen.
Die "hoffentlich sechsmonatige Saison" hält auch die Nachbarn von der Planai auf Trab. Zurzeit bewegen sich dort täglich rund 25.000 Gäste auf den prächtigen Pisten. Neben dem WM-Fieber - zum offiziellen Empfang der FIS-Flagge kamen 8.000 Besucher ins Zielstadion - übertrifft die neue 8er-Sesselbahn (Mitterhaus) alle Erwartungen. Geschäftsführer Ernst Trummer: "Allein diese Bahn transportiert täglich 15.000 Ski- und Snowboardfahrer auf den Berg - das haben wir nicht erwartet."
Schnee in Hülle und Fülle (60 Zentimeter im Tal, 160 auf dem Berg) "serviert" Hubert Neuper als Neo-Hüttenwirt auf der Tauplitz. In seinem neuen "Adlerhorst" läuft die Saison auf vollen Touren - ein Ende ist nicht in Sicht. Und bis Ostern ist es noch ein langer Weg.
von Thomas Bauer, "Steirerkrone"









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