15.07.2021 11:03 |

Deutsche packt aus

Sex-Wahrheit über Olympia: „Konnte kaum schlafen“

Keine Kondome, kein Alkohol in der Öffentlichkeit, kein Public Viewing, keine Zuschauer in den Stadien: Die Olympischen Spiele von Tokio werden wegen der Corona-Pandemie anders als all die Mega-Events zuvor. Die Sex-Spielchen der Athleten wird es allerdings trotz Virus geben, meint die frühere Weitspringerin und Olympia-Athletin Susen Tiedtke im Interview mit der deutschen „Bild“-Zeitung.

„Für mich ist das eine große Lachnummer, das geht gar nicht“, so Tiedtke. „Sex ist immer ein Thema im Dorf. Die Sportler haben ja bei Olympia ihren körperlichen Höhepunkt. Ist der Wettkampf vorbei, wollen sie ihre Energie ausleben, da gibt es eine Party nach der anderen, dann kommt Alkohol ins Spiel. Da kommt es vor, dass man Sex hat und es gibt genug Leute, die das auch anstreben.“

Ja, sogar die Zimmerkollegen nahmen Rücksicht, wenn einmal ein Schäferstündchen am Programm stand. „Die Trainer sagten: Wenn man Sex hat, muss sich der Körper erst wieder energetisch aufladen. Daher sollten wir das lassen. Nach dem Wettkampf nahmen die Zimmerkollegen dann aber Rücksicht, wenn man das Zimmer für sich brauchte", so die ehemalige „Miss Po“.

„Manchmal konnte man kaum schlafen“
Und wie war das eigentlich bei Tiedtke selbst, fragt das deutsche Blatt: „Ich war ganz brav. Ich bin in Barcelona 1992 mit meinem späteren Mann Joe Greene (Anmerkung der Redaktion: auch Weitspringer) zusammengekommen. Da war ich für andere Männer unempfänglich.“ Dazu kam auch noch ihr Vater, der ihr Trainer war!

„Er war sehr streng. Wenn ein Junge mit mir auch nur ausgehen wollte, musste er erst 100 Liegestütze zeigen. Da musste ich mich heimlich treffen, sonst hätte ich nie einen abgekriegt. Die Story kannte das ganze Dorf." Gehört habe Tiedtke aber genug von den Sex-Spielchen der Athleten. „Man hörte immer die ‚Party‘ der anderen, da konnte man manchmal kaum schlafen." Mal hören, wie das mit den Corona-bedingten Abstands-Regeln in Tokio funktioniert ...

160.000 Kondome bei der Abreise
Die Athleten sind immerhin sehr strengen Hygiene- und Verhaltensregeln unterworfen. So sind sie aufgefordert, im Olympischen Dorf Abstandsregeln einzuhalten und „unnötige Formen des physischen Kontakts“ zu vermeiden. Seit den Spielen 1988 in Seoul ist es bei Olympia üblich, dass den Olympia-Athleten Kondome zur Verfügung gestellt werden. Diesmal jedoch werden sie die 160.000 eingeplanten Verhütungsmittel erst bei der Abreise bekommen.

Alkohol dürften die Sportler zwar trinken, aber nur privat in ihren Zimmern, hieß es. Außer beim Essen oder Trinken sowie dem Training müssen die Athleten stets Masken tragen, sich täglich Corona-Tests unterziehen und Abstand halten. Rund 18.000 Athleten und Offizielle werden in 21 Gebäuden innerhalb des 44 Hektar großen Olympischen Dorfes in der Bucht von Tokio wohnen. Es befindet sich rund sechs Kilometer vom neuen Olympia-Stadion entfernt und wird wegen seiner guten Erreichbarkeit und der für Para-Athleten guten Nutzbarkeit gelobt. In die Wohnungen ziehen nach den Spielen Bürger ein.

krone Sport
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