Der Tag hatte eigentlich nicht so schlecht begonnen. Gemeinsam schlenderte man durch eine kleine Stadt im Unterland und genoss den Samstagvormittag. Doch dann kippte die Stimmung und am Nachmittag war es der reine Horror. "Wir hatten uns getrennt und er kam betrunken heim", erzählt die 50-Jährige.
Im Suff zugeschlagen
Von Eifersucht geplagt fasste er seine Freundin von hinten und hielt sie fest. Er machte Bewegungen mit dem Becken und sagte: "Stell di nit so an, des magst ja bei allen anderen auch!" Dann versuchte er ihr auch noch die Hose auszuziehen und gab ihr ein paar Ohrfeigen. Sie konnte sich losreißen und sperrte sich im Bad ein – mit dem Handy alarmierte sie die Polizei.
"Ich war zornig"
Am Dienstag saß der 53-Jährige auf der Anklagebank in Innsbruck – wegen versuchter Vergewaltigung. "Ich war zornig, habe das auch gesagt, hätte es aber nie und nimmer getan", erzählte er. Dennoch gab es einen Schuldspruch. 18 Monate Haft auf Bewährung und 3.600 Euro Geldstrafe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, der Angeklagte erbat sich Bedenkzeit.
Kronen Zeitung









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