Allzeit bereit sind sie, die "Gelben Engel" des steirischen ÖAMTC. Seit zehn Jahren schickt der Automobilclub im Auftrag des Innenministeriums seine Hubschrauber in den Himmel, der C12 aus Graz und der C14 aus Niederöblarn sind schon zu Tausenden Einsätzen abgehoben.
"Am Rettungssystem wird nicht gerüttelt"
Ende 2010 dann der Schock: Durch die Vertragsauflösung zwischen Bund, Ländern und ÖAMTC geriet die Flugrettung in Gefahr, ihre Zukunft schien lange Zeit ungewiss. Am Rande einer Helfer-Ehrung in Graz ließ Landeshauptmann Franz Voves nun aufhorchen. "Egal, wie der Bund entscheidet - am bestehenden Rettungssystem wird nicht gerüttelt!"
Das Land werde sicherstellen, dass die Crews von ÖAMTC, Rotem Kreuz, KAGes und Bergrettung weiterhin gut zusammenarbeiten könnten. Im Klartext heißt das: Stellt der Bund künftig weder Piloten noch Fluggeräte zur Verfügung, springt das Land ein.
"Gewehr bei Fuß"
"Wir haben entsprechende Verträge bereits in der Schublade und stehen Gewehr bei Fuß. Das wird zwar Geld kosten, aber im 21. Jahrhundert geht's nicht ohne Rettungshubschrauber", so die Experten-Auskunft aus dem Büro des Landeshauptmannes. Ab heurigem Juli könnte es übrigens soweit sein.
von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"









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