In Mürzzuschlag

Regenbogenfahne wurde gestohlen und verbrannt

Steiermark
28.06.2021 13:25
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Während man sich in Graz darüber freut, dass wenige Tage vor der Parade zum Christopher Street Day am Samstag erstmals Regenbogenfahnen unter dem Uhrturm wehen, stehen in Mürzzuschlag fünf Männer im Alter von 18 und 19 Jahren im Verdacht, in der Nacht auf Sonntag eine solche Fahne gestohlen und verbrannt zu haben.

Kurz nach Mitternacht stahlen der 18-Jährige und die vier 19-Jährigen, alle aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, die Regenbogen-Fahne vom Fahnenmast einer Schule in Mürzzuschlag. In der Folge setzten sie diese in Brand. Eine Zeugin beobachtete dies und verständigte die Polizei. 

Polizisten konnten die offensichtlich leicht alkoholisierten Burschen jedoch rasch stellen. Bei einer Kontrolle stellten die Beamten eine geringe Menge an Suchtmittel (Cannabis) sowie einschlägige Utensilien bei einem 19-Jährigen sicher. Die fünf Männer zeigten sich bislang nicht geständig und bestreiten die Tat trotz eindeutiger Zeugenwahrnehmungen. Sie werden nach Abschluss der Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls sowie der Sachbeschädigung angezeigt.

In Graz erstmals Regenbogenfahnen unter dem Uhrturm
In Graz hingegen freuten sich Vertreter schwul-lesbischer Organistationen die Regenbogen-Flaggen erstmals auch auf dem Grazer Schloßberg hissen zu können. Sie sind ein Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, „das Thema ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, sagte Joe Niedermayer, Obmann der Rosalila PantherInnen.

Die Fahnen sind Vorboten für die Parade, die anlässlich des Christopher Street Day am Samstag in Graz stattfinden wird. Patenschaften für die Fahnen haben neben den Grazer Gemeinderatsparteien - ausgenommen der FPÖ - etwa auch der SK Sturm Graz übernommen.

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