Abschied naht

Rapid-Stürmer Ercan Kara vor Wechsel auf die Insel

Rapids Torjäger Ercan Kara dürfte beim Premier-League-Anwärter Swansea City anheuern. Der Traditionsverein aus Wales sucht einen Ersatz für Topscorer Andre Ayew. „Das habe ich auch gehört“, bestätigte Sportchef Zoran Barisic in Hütteldorf.

Während der Kader am Donnerstag neben dem Stadion trainierte, Chefcoach Didi Kühbauer bei Gruppenübungen etwas lauter wurde, machte Ercan Kara auf dem anderen Trainingsplatz Individualeinheiten. „Nur Vorsichtsmaßnahme“, meinte Sportchef Zoran Barisic darauf angesprochen. Vorsichtsmaßnahme? Oder bereits ein Anzeichen für einen bevorstehenden Wechsel auf die Insel? Laut „Krone“-Infos soll Swansea City an Kara dransein. „Habe ich auch gehört“, sagte „Zoki“ schmunzelnd - und zugleich staunend: „Ein Wahnsinn. Gute Recherche!“

Swansea sucht Ersatz
Fakt ist: Der Traditionsverein aus Wales, der in der Championship zuletzt Vierter wurde, dann im Play-off-Finale am Aufstieg scheiterte, sucht Ersatz für Andre Ayew. Der Ghana-Bomber, die letzten beiden Saisonen Klub-Topscorer, will in die Premiere League, wird von Newcastle umworben.

Swansea hat Optionen. Laut britischen Medien soll neben Joël Piroe, bei PSV Eindhoven Ersatz, vor allem Thomas Henry vom belgischen Liga-Elften OH Leuven am Zettel stehen. Da gibt’s mit dem Rapid-Bomber, der wohl nicht unter drei Millionen Euro zu haben ist, durchwegs Ähnlichkeiten: Henry ist 26 Jahre alt, 1,91 Meter groß, scorte in der Meisterschaft 21 Tore und sechs Assists. Kara ist 25 Jahre, 1,92 m, kam auf 15 Tore und neun Assists.

„Ein erster Schritt“
Mühsam ist der Medizincheck, auf der Insel herrscht derzeit nach der Einreise ja Quarantäne-Pflicht.„Ein erster Schritt“ Rapid stellte gestern - im Gedenken an die legendären Körner-Brüder - sein „Körner-Trainingszentrum powered by Varta“ im Prater vor. Dort sind künftig ab der U15 alle Teams „daheim“, gibt’s neun Spielfelder, soll laut Geschäftsführer Christoph Peschek „nachhaltig Wettbewerbsfähigkeit“ gesichert werden. Varta-Mehrheitseigentümer, Milliardär und Rapid-Fan Michael Tojner zum Zehn-Jahres-Vertrag: „Ein erster Schritt. Das Engagement kann aber noch weiter ausgebaut werden.“

Christian Mayerhofer

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Mittwoch, 04. August 2021
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