Leck in Glaskuppel

Nicht ganz dicht – in Grazer Synagoge regnet’s rein

Steiermark
04.02.2011 10:48
Ist beim Bau der Grazer Synagoge gepfuscht worden? Das Dach ist nicht ganz dicht: Wenn es regnet, dringt Wasser ein. Zudem lässt die Akustik zu wünschen übrig. Und als wäre das alles nicht genug, streikt jetzt auch noch die Heizung. Die Kultusgemeinde will das in Ordnung bringen und hofft auf finanzielle Unterstützung.

Nur zehn Jahre nach ihrer Fertigstellung macht die Synagoge bereits Mätzchen: "Durch ein Leck in der Glaskuppel dringt Wasser ein", erklärt Ruth Yu-Szamer, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG).

"Männern regnet es auf den Kopf"
Die wertvollen Tora-Rollen seien zwar nicht in Gefahr, "aber den Männern regnet es auf den Kopf". Damit nicht genug: "Im Winter ist es bitterkalt, weil die Heizung nicht funktioniert!" Und auch mit der Akustik sei das so eine Sache: "Wenn der Vorbeter spricht, hören die Leute in den hinteren Reihen nichts."

Um all das in Ordnung zu bringen, braucht es Geld. Die IKG hofft auf finanzielle Unterstützung. Yu-Szamer: "Landeshauptmann Voves und Bürgermeister Nagl haben uns stets unterstützt. Ich bin davon überzeugt, dass das in Zukunft nicht anders sein wird!"

von Ernst Grabenwarter, "Steirerkrone"
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