20.06.2021 16:00 |

Beschwerden abgewiesen

Seilbahner fallen um Entschädigungen um

Entschädigungszahlungen nach dem Epidemiegesetz für den März 2020? Darauf müssen Salzburgs Seilbahner wohl verzichten: Das Landesverwaltungsgericht weist nun Beschwerden gegen negative Bescheide der Bezirkshauptmannschaften ab. „Die Frustration in der Branche ist groß“, sagt Branchensprecher Erich Egger.
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Ehrlich gesagt war damit kaum zu rechnen: Gut einhalb Jahre nach Krisenbeginn steht fest, dass Salzburgs Seilbahner wohl keine Entschädigungszahlungen nach dem Epidemiegesetz für die Schließungen zwischen 16. und 28. März 2020 bekommen.

Nach negativen Bescheiden der Bezirkshauptmannschaften, weist nun auch das Landesverwaltungsgericht die eingebrachten Beschwerden der Liftbetreiber ab. „Man spricht uns die Entschädigungen ab, weil man uns – aus unserer Sicht – nach dem falschen Paragrafen geschlossen hat“, so Sprecher und Schmitten-Chef Erich Egger.

Allein die Schmitten beantragte 3,5 Millionen Euro an Entschädigungen. „Es gibt Hilfen wie den Verlustersatz. Man versucht jeden Euro zu sichern, die Verluste im Winter waren immens.“, sagt Egger. Zudem müssen nun auch die Saisonkartenbesitzer entschädigt werden. Die Frustration sei groß. „Immer wird uns gesagt, wie wichtig wir sind. Wenn es ums Geld geht, bekommen wir keine Unterstützung“, so Egger.

Daniel Berchthaller, Chef der steirischen Reiteralm, will handeln – auch seine Beschwerde für die dazugehörige Fageralm in Forstau wurde abgewiesen. „Wir kämpfen weiter, wir glauben, das uns das zusteht.“

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