6,5 Kilometer lang

Drautal Straße erhält endlich Sicherheits-Ausbau

Kärnten
02.06.2021 18:30

Ein viel diskutiertes, immer wieder gestopptes und lange geplantes Verkehrsprojekt steht vor der Realisierung: Im Bereich Greifenburg wird eine 6,5 Kilometer lange Umfahrung errichtet. Der Baustart soll im nächsten Sommer erfolgen. Die Mega-Baumaßnahme sorgt aber schon wieder für kritische Stimmen.

Die Drautal Straße im Bereich von Greifenburg ist ein gefährliches Nadelöhr: Immer wieder kommt es an den Engstellen sowie der Kreuzung mit der Weißensee Straße zu brenzligen Situationen. „Eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte geht in die entscheidende Phase“, gab Landeshauptmann Peter Kaiser den Startschuss für die lang ersehnte Umfahrung Greifenburg. Die neue Trasse soll für Sicherheit sorgen und den Wirtschaftsstandort absichern. Es soll aber keine Transitstrecke werden.

Bidmon, Kaiser und Gruber (v.l.n.r) präsentierten die geplante Trasse der Umfahrung Greifenburg. (Bild: LR Gruber/Taltavull)
Bidmon, Kaiser und Gruber (v.l.n.r) präsentierten die geplante Trasse der Umfahrung Greifenburg.

„Über 100 Grundstückseigentümer sind von der Trassenführung betroffen, umfassende naturschutzrelevante Untersuchungen mussten durchgeführt und bauliche Herausforderungen gelöst werden“, schildert der zuständige Landesrat Martin Gruber. Die Umfahrung wird größtenteils parallel zur Bahnstrecke geführt. Um den Verkehr der Weißenseestraße aus dem Zentrum von Greifenburg zu verbannen, wird ein Verkehrsknotenpunkt mit Kreisverkehr geschaffen. Darunter wird die neue Trasse der B100 hindurchführen; als Unterführung. Der Baustart soll im Sommer 2022 erfolgen. Über 34 Millionen Euro werden investiert.

Kritik kommt von der Radlobby Kärnten: Beklagt wird, dass eine klimaschädliche Hochleistungsstraße viel mehr Mittel verschlinge, als für den Radwegausbau zur Verfügung stehen.

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