01.06.2021 10:59 |

Drama um Harry

Herzogin Kate hat sich „über alle erhoben“

Royal-Experten sind sich sicher, dass die Ehefrau von Prinz William diejenige in der Königsfamilie ist, die das Zerwürfnis mit Prinz Harry und Herzogin Meghan letztendlich lösen wird. Sie habe sich bereits jetzt über „alle erhoben“ und sich nicht „von dem Drama einschüchtern“ lassen.

Die Königshaus-Kennerin Camilla Tominey schrieb im „Stella“-Magazin: „Trotz des Oprah-Winfrey-Interviews mit dem Duke und der Duchess of Sussex, in dem Kate beschuldigt wurde, Meghan während der Anprobe der Blumenmädchenkleider zum Weinen gebracht und sie nicht zu unterstützt zu haben, erhob sich Kate entschieden über alles.“ „Abgesehen des persönlichen Grolls, den sie möglicherweise noch wegen Harrys und Meghans zweistündigem Fernsehinterview empfindet, hat Kate ihr Bestes gegeben, um einen Weg zur Versöhnung zwischen den Brüdern zu ebnen.“

Die Herzogin habe eindeutig die Entscheidung getroffen, „dass die Situation eher besänftigt als verschlimmert werden muss“.

„Nicht eingeschüchtert“
Die Gelegenheit, hier schlichtend einzugreifen, bot der 39-Jährige das Begräbnis von Prinz Philip am 9. April, zu dem Harry angereist war. Christopher Wilson, ein weiter Royal-Experte, erklärte, dass die Herzogin nach dem Trauergottesdienst vermutlich spontan entschieden hat, ein Gespräch mit Harry zu beginnen, das dazu führte, dass er letztendlich mit seinem Bruder Prinz William ins Gespräch kam. „Ich dachte, es war völlig spontan und klug, die beiden Brüder dazu zu bringen, miteinander zu reden. Es war ein geschickter Schachzug, der zeigt, dass die Herzogin von allem, was vor sich geht, nicht eingeschüchtert ist.“

Natürlich ist seither noch einiges passiert, das die Gräben erneut aufgerissen hat. So bezichtigte Harry in seiner Dokureihe für Apple TV das Königshaus und besonders seinen Vater, ihn im Stich gelassen und als Kind zu viel von ihm verlangt zu haben nach dem Tod seiner Mutter Diana. Das Trauma hat er bis heute nicht verarbeiten können. Thronfolger Charles habe ihm zudem „Schmerzen und Leiden“, die der in seiner eigenen Kindheit erlitten habe, weitervererbt. Um seine Kinder vor diesem Zyklus zu schützen, habe er dem Königshaus den Rücken gekehrt.

Ein Freund von Prinz William verriet am Wochenende gegenüber britischen Zeitungen, dass dieser in großer Sorge sei, dass sein kleiner Bruder nun nicht aufhört und noch weitere Enthüllungen und Anschuldigungen aus dem fernen Amerika auf die britischen Royals niederprasseln werden. Herzogin Kate könnte auch hier vermittelnd eingreifen. Das dürfte aber eher im Privaten passieren, genauso wie die Queen es sich in einer Presserklärung gewünscht hatte.

Demnächst gibt es sowieso allen Grund, dass die Familie zusammenkommt. Das zweite Kind von Herzogin Meghan soll jede Minute zur Welt kommen. Und, wer weiß, vielleicht organisiert Herzogin Kate, jetzt, da die Coronabeschränkungen langsam aufgehoben werden und die Sommerferien kommen, einen Familienbesuch im kalifornischen Montecito, um die Sache ein für allemal im persönlichen Gespräch zu klären. Angesichts eines glucksenden Babys, das eine glückliche Familie um sich haben soll, wird da wohl keiner der Brüder nicht einwilligen.

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