Revanche für "Kitz"

ÖSV-Asse schwören sich auf Totalangriff in Schladming ein

Steiermark
24.01.2011 09:41
Österreich und der Ganslernhang, das ist derzeit keine Liebesbeziehung! Bereits seit 2005 warten die Hausherren vergeblich auf einen Sieg im Slalom-Klassiker von Kitzbühel, am Sonntag stand bereits zum dritten Mal in Serie keiner der rotweißroten Stars auf dem Podest - aber gleich nach dem Rennen schworen sich alle auf den Totalangriff am Dienstag im Nacht-Hit von Schladming ein.

Der Franzose Jean-Baptiste Grange triumphierte in Kitzbühel vor dem neuen Superstar des Skisports, Ivica Kostelic. Olympiasieger Giuliano Razzoli verhinderte als Dritter, dass Jungstar Marcel Hirscher (Bild) erstmals in seiner Karriere auch vor eigenen Fans auf dem Podest stand.

Hirscher: "Vollgas von der ersten Sekunde an"
"Es zipft mich an", murrte der 21-Jährige im ersten Moment im Ziel und dachte dabei vor allem an den ziemlich verhauten ersten Lauf, nach dem er nur an achter Stelle gelegen war - um sich Sekunden später aber selbst zu ermahnen: "Sei nicht so arrogant! Ein vierter Platz ist schon etwas, worüber man sich freuen kann!"

Er hatte in der Pause das Material gewechselt, einen alten Rennski angeschnallt und damit die von ihm angekündigte "volle Attacke" in die Tat umgesetzt. Genau das versprach Marcel auch für den Slalom-Superhit in Schladming: "Dort werde ich mit Sicherheit von der ersten Sekunde an Vollgas geben."

Herbst: "Noch einen draufsetzen"
Mit ihm kündigte auch das gesamte rotweißrote Team Revanche an. Reini Herbst, zuletzt in Kitzbühel zweimal ausgefallen, war mit Platz fünf gar nicht unglücklich. "Weil er wichtig war für die letzte Entschlossenheit. So gesehen habe ich mir eine ziemlich ideale Basis für Schladming geschaffen!" Zweimal in Serie hatte er zuletzt auf der Planai triumphiert und kündigte vielsagend lächelnd an: "Werden wir halt noch einen draufsetzen."

Matt: "Absolut alles möglich"
Mario Matt bewies mit seinem dritten Top-10-Platz in Serie, dass nach der langen Durststrecke die Ergebnisse in Adelboden und Wengen alles andere als Zufall waren. Er demonstrierte außerdem, dass er entgegen gewissen Unkenrufen auch bei harten Bedingungen wieder zur Weltspitze zählt. Auch für die meist extrem eisige Planai ist er deshalb dementsprechend optimistisch: "Dort ist absolut alles möglich!"

Pranger: Geburtstag als gutes Omen
Manni Pranger fuhr am Sonntag erstmals mit einem neuen Schuh. "Weil der alte nicht mehr mit dem Ski zusammengepasst hat!" Am Dienstag wird der Weltmeister 33 Jahre alt. Erst ein einziges Mal fand der Nachtslalom bisher an seinem Geburtstag statt: 2005 - als Manni triumphierte.

Raich: "Vorne ist für mich Schladming"
Benni Raich tröstete sich nach dem Ausfall vom Sonntag sofort mit Gedanken an die Zukunft: "Ich muss nach vorne schauen - und dort vorne ist für mich Schladming. Jenes Rennen, in dem ich fast immer sehr gut war!" Alleine er hat dort viermal gewonnen.

von Peter Frauneder, Kronen Zeitung

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