Gratuliere, Max Foidl! Das Mountainbike-Ass, das seit mehreren Jahren in Graz lebt, hat vom Radverband den Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Tokio erhalten. Im „Krone“-Gespräch erzählte der 25-Jährige über seine Chancen in Tokio und warum sein Kopf derzeit ordentlich brummt...
Die Olympia-Nominierung für das Cross-Country-Rennen der Mountainbiker in Tokio war keine große Überraschung. Der heimische Radsportverband schlug dem Österreichischen Olympischen Komitee Laura Stigger und Max Foidl für die beiden Quotenplätze vor.
Die 20-jährige Tirolerin qualifizierte sich mit mehreren A-Limits. Der 25-jährige Wahl-Grazer erhielt dank seinem zehnten Platz bei der EM 2020 den Vorzug gegenüber den beiden Tiroler Karl Markt und Gregor Raggl: „Ich hätte es gern klarer für mich entschieden, aber zuletzt hatte ich im Weltcup kein Glück.“
Schweren Sturz überstanden
Kein Glück ist aber fast noch eine Übertreibung. Bei dem schweren Sturz am Sonntag im tschechischen Nove Mesto zog sich Max zwei Cuts über dem linken Auge zu, auch der Kopf brummte ordentlich: „Ich werde es in dieser Woche mit dem Training eher ruhig angehen.“
Danach will sich Foidl gezielt auf die Olympischen Spiele vorbereiten: „Es ist für mich sicher einiges in Tokio möglich. Das habe ich im Vorjahr mehrmals gezeigt.“
Norbert Niederacher, Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.