Der Zwischenfall ereignete sich bereits Mitte Dezember. Die 23-Jährige war halbnackt in ihrer Wohnung aufgewacht, konnte ihr Handy, ihre Geldtasche und die Schlüssel nicht finden. Auch die Erinnerung an den Vorabend war nur sehr vage. Ihre Schlussfolgerung: Es müsse ihr jemand etwas eingeflößt, sie vergewaltigt und ausgeraubt haben.
Nach Handyortung kam Licht ins Dunkel
Also wurde ihr Blut untersucht, die Bettwäsche ging zur DNA-Analyse nach Innsbruck, die Raubgruppe führte unzählige Befragungen durch. Schließlich ortete man ihr Handy bei einer Taxilenkerin (48), die es von einem 31-jährigen Kollegen geschenkt bekommen hatte. "Und so kam langsam Licht ins Dunkel", berichtet Bezirksinspektor Mario Hartmann.
Handy als Pfand für Taxler
Die junge Frau nimmt wegen psychischer Probleme starke Tabletten - und das tat sie an dem Tag im Dezember mit Whiskey. Nach dem Fortgehen konnte sie den Taxifahrer nicht bezahlen und war so betrunken, dass sie nicht in ihre Wohnung fand. Daher halfen ihr ein Nachbar und der 31-jährige Taxler. Das Handy hatte der Chauffeur als Pfand behalten. Schlüssel und Geldbörsl fand die Polizei übrigens noch am "Tattag" in der Wohnung der Studentin.
von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"
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