Felsplatte gelöst

Geologen prüfen, ob weitere Gefahr von oben an S35 lauert

Steiermark
20.01.2011 16:00
Nachdem am Mittwoch eine riesige Felsplatte auf die Brucker Schnellstraße (S35) gedonnert ist, laufen die Aufräumarbeiten jetzt auf Hochtouren. Geologen müssen zudem prüfen, ob weitere Gefahr von oben lauert. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall zum Glück niemand.

"Die Geologen sind gerade mit einigen Baufirmen vor Ort, um die notwendigen Maßnahmen festzulegen", wusste am Donnerstag Hans-Peter Schmidhofer von der Asfinag zu berichten. Genaueres werde man in den nächsten Tagen bekannt geben.

"Gehen kein Risiko ein"
Auf Nummer Sicher geht man trotzdem: "Zusätzliche Betonleitwände wurden als Sofortmaßnahme aufgestellt, damit nicht weitere Felsbrocken auf die Fahrbahn stürzen können. Wir gehen hier kein Risiko ein", so Sprecher Volker Höferl.

Am Mittwoch kurz vor 12 Uhr hatte sich im Hang des Kalvarienbergs eine etwa zehn mal 15 Meter große Felsplatte gelöst und war auf die S35 in Fahrtrichtung Graz gerutscht. Die Folge: Pannenstreifen, Beschleunigungsspur (von der S6 auf die S35) sowie der erste Fahrstreifen sind nicht mehr befahrbar. Nach einer kurzzeitigen Komplettsperre der Schnellstraße ist jetzt eine Seite wieder offen. Der Verkehr in Richtung Graz wurde mittlerweile auf die Richtungsfahrbahn Bruck verlegt.

von Barbara Winkler, "Steirerkrone"

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Steiermark
20.01.2011 16:00
Loading

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Steiermark
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt