"Die Geologen sind gerade mit einigen Baufirmen vor Ort, um die notwendigen Maßnahmen festzulegen", wusste am Donnerstag Hans-Peter Schmidhofer von der Asfinag zu berichten. Genaueres werde man in den nächsten Tagen bekannt geben.
"Gehen kein Risiko ein"
Auf Nummer Sicher geht man trotzdem: "Zusätzliche Betonleitwände wurden als Sofortmaßnahme aufgestellt, damit nicht weitere Felsbrocken auf die Fahrbahn stürzen können. Wir gehen hier kein Risiko ein", so Sprecher Volker Höferl.
Am Mittwoch kurz vor 12 Uhr hatte sich im Hang des Kalvarienbergs eine etwa zehn mal 15 Meter große Felsplatte gelöst und war auf die S35 in Fahrtrichtung Graz gerutscht. Die Folge: Pannenstreifen, Beschleunigungsspur (von der S6 auf die S35) sowie der erste Fahrstreifen sind nicht mehr befahrbar. Nach einer kurzzeitigen Komplettsperre der Schnellstraße ist jetzt eine Seite wieder offen. Der Verkehr in Richtung Graz wurde mittlerweile auf die Richtungsfahrbahn Bruck verlegt.
von Barbara Winkler, "Steirerkrone"
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