Fußball-Zweitligist GAK verlor nach verschlafenen ersten Minuten bei Wacker Innsbruck gleich mit 1:5. Damit bleiben die Tiroler in der Poleposition um die Aufstiegsrelegation, liegen vorübergehend vier Punkte vor Rivale Klagenfurt. Die Grazer sind nun auch rechnerisch aus dem Bundesliga-Rennen.
Mit einer kalten Dusche begann das Gastspiel des GAK in Tirol, denn bereits nach 56 Sekunden köpfelte Ronivaldo nach einem Eckball Innsbruck in Führung. Das schnellste Tor der Zweitliga-Saison warf den Matchplan der „Rotjacken“ komplett über den Haufen. Lukas Gabbichler scheiterte in Folge zwar allein vor dem Tor. Doch quasi im Gegenzug stellte Ronivaldo (13.) auf 2:0. Der Anfang vom roten Ende...
Dachte man zumindest! Denn auch wenn Ronivaldo (32.) noch die Latte traf und die Tiroler gute Einschussmöglichkeiten hatten, gab der GAK nicht auf. Und kam dank Dominik Hackinger (38.) aus abseitsverdächtiger Position zum 2:1. Das Ende einer ereignisreichen ersten Halbzeit. Action gab es auch nach der Pause: Erst traf der Tiroler Viteritti (58.) mit einem Freistoß die Latte, nur zwei Minuten später scheiterte Hackinger am starken Eckmayr.
„5:1 ist sicher zu hoch“
Für die Entscheidung sorgte dann, wie hätte es anders sein können, Ronivaldo (66.) mit dem Bauch. Und der Brasilianer (90.) besorgte ebenso das 4:1. Zum bitteren Ende patzte auch noch Nicht bei einem Freistoß von Grujčić - 5:1. „Nach dem 2:1 waren wir gut im Spiel und haben auch gute Möglichkeiten gehabt. Nach dem dritten Tor ist uns das Spiel leider entglitten, Innsbruck ist der verdiente Sieger“, meinte Hackinger. „5:1 ist aber sicher zu hoch.“
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