Rapid-Urgestein

Sonnleitner: „Ich würde auch nicht wechseln“

Viel Lob, aber kaum Einsätze für Mario Sonnleitner - am Sonntag gegen Sturm könnte Rapid sein Urgestein in der Verteidigung wieder brauchen. Der 34-Jährige ist fit und bereit, denkt noch nicht an ein Karriereende.

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„Ein absoluter Top-Profi mit Leib und Seele. Er kann in vielen Teams seinen Mann stehen. Auch bei uns.“ Für Mario Sonnleitner ist Rapids Trainer Didi Kühbauer voll des Lobes. Auch wenn der Routinier kaum Einsatzzeiten bekommt. In der Saison waren es bislang nur 151 Liga-Minuten, immer als Joker. „Natürlich ist das nicht einfach für mich, aber wir spielen auch eine unglaubliche Saison“, zeigt der Innenverteidiger Verständnis. „Als Trainer würde ich auch nicht wechseln.“

Aber der 17-fache Teamspieler bewies immer, dass er bereit ist, wenn er gebraucht wurde. Morgen könnte es gegen Sturm wieder so weit sein: Hofmann fehlt gesperrt, Barac (Zehenprellung) ist fraglich und Dibon wird erst nächste Saison ein Comeback feiern.

„Ich bin fit, will Gas geben, der Mannschaft helfen“, scharrt Sonnleitner in den Startlöchern. Es könnte ja auch sein letztes Duell mit Sturm sein. Denn der Vertrag des 34-Jährigen läuft im Sommer aus. Und - obwohl er bereits die Trainer-B-Lizenz gemacht hat - stellt er klar: „Ich will noch ein, zwei Jahre spielen. Für mich ist vieles vorstellbar. Natürlich ist Rapid mein erster Ansprechpartner.“

Seit 2010 hält der Steirer für Grün-Weiß die Knochen hin, ist mit 355 Einsätzen auch in Rapids ewiger Top-10-Liste, und er ist aus voller Überzeugung ein lebenslanges Vereins-Mitglied.

Kein Salz in der Suppe
„Wir werden uns zusammensetzen, Gespräche führen“, schließt das Urgestein nichts aus. Auch, dass er als Leithammel bei Rapid II fungieren könnte. Aber jetzt gilt sein Fokus den Grazern: „Immer emotional. Ohne Fans fehlt das Salz in der Suppe. Aber wir werden wieder in die Spur finden. Sie liegen uns.“ Na dann ...

Rainer Bortenschlager
Rainer Bortenschlager
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