Schuld an den Frostaufbrüchen seien das Tauwetter zu Weihnachten und der Temperatursturz in den Tagen danach, erklärt Steurer: "Erst sickert Schmelzwasser in die Ritzen; wenn es dann friert, dehnt sich das Wasser aus, lässt den Asphalt platzen oder hebt Pflastersteine auf." Konzentrierten sich die Schäden im Vorjahr noch auf einige wenige Plätze, sei heuer das gesamte Stadtgebiet betroffen.
Abgerechnet wird am Ende des Winters
Wie teuer die Frostschäden die Stadt Graz zu stehen kommen, ist derzeit noch nicht abschätzbar. "Abgerechnet wird erst am Ende des Winters", meint Steurer. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Schäden auf gut eine Million Euro - "in diese Richtung sind wir auch in diesem Winter wieder unterwegs".
Um die Schlaglöcher zu entschärfen, werden diese nun mit "Kaltmischgut" geflickt. "Wir müssen uns derzeit mit Ausbesserungsarbeiten begnügen. Für eine Totalsanierung fehlen schlichtweg die finanziellen Mittel."
von Ernst Grabenwarter ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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