Kollegin packt aus

„Sextäter“: Schwere Vorwürfe gegen James Franco

Adabei
13.04.2021 07:53

Seine Komödie „The Desaster Artist“ bescherte ihm 2017 eine Oscarnominierung - und jetzt ungewollte Negativschlagzeilen. Denn James Francos Kollegin Charlyne Yi erhebt schwere Vorwürfe gegen ihn. Auf Instagram enthüllt die 42-Jährige, dass sie Franco bei der sexuellen Belästigung von Frauen am Set beobachtet haben will. Und sie wegen des „Sextäters“ ihre Rolle eigentlich hinwerfen wollte.

Als während der Dreharbeiten gleich mehrere Frauen Vorwürfe gegen Franco erhoben, dass dieser sie sexuell genötigt haben soll, beschloss Yi, den Set zu verlassen: „Ich wollte den Vertrag brechen. Stattdessen hat man mir eine größere Rolle angeboten. Ich habe geweint, weil es genau das Gegenteil von dem war, was ich wollte. Ich fühlte mich nicht sicher, mit einem verdammten Triebtäter zu arbeiten.“

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Sie haben James Francos Taten als Schnee von gestern abgetan, obwohl ich gerade selbst gehört hatte, wie er eine Frau belästigt hat.

Charlyne Yi

Yi ließ sich schließlich dazu überreden, doch zu bleiben: „Sie haben James Francos Taten als Schnee von gestern abgetan, obwohl ich gerade selbst gehört hatte, wie er eine Frau belästigt hat.“ Yi attackiert aber auch Francos besten Freund Seth Rogen: „Er war einer der Produzenten und wusste, dass man mich mit der größeren Rolle bestechen wollte. Niemand zieht jemanden wie James Franco zur Rechenschaft, oder auch jemanden wie Seth Rogen - oder irgendeinen anderen Unterstützer von James Franco.“

In einem zweiten Instagram-Posting beschwerte sich Yi, dass sich die Opfer noch immer nicht sicher fühlen, an die Öffentlichkeit zu gehen: „Daran sind die Polizei und die Medien schuld.“

Charlyne Yi (Bild: 2017 Getty Images)
Charlyne Yi

Sex-Vorwürfe von mehreren Frauen
2017 waren SMS-Nachrichten von Franco an die britische Schülerin Lucy Clode an die Öffentlichkeit gekommen. In denen hatte er die 17-Jährige in sein Hotelzimmer eingeladen. Der Schauspieler entschuldigte sich damit, eine „schlechte Entscheidung“ getroffen zu haben.

Ein Jahr später behauptete Francos Ex-Freundin Violet Paley, dass er sie zum Oralsex im Auto gezwungen hatte. 2019 folgte eine Klage zweier Studentinnen von Francos Schauspielschule „Studio 4“. Sarah Tither-Kaplan und Toni Gaal beschuldigten ihren Lehrer, sie zu expliziten Spielen von Sexszenen gezwungen zu haben. Franco hatte sich im Februar außergerichtlich geeinigt. 

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(Bild: kmm)



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