04.04.2021 19:34 |

0:3 nach 11 Minuten

Sturm-Coach: „Da waren wir noch auf der Autobahn“

Nach elf Minuten 0:3 in Salzburg zurück - viele Sturm-Knofel hatten da wohl bereits ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Sturm ließ sich auswärts bei Meister Salzburg beim Start der Meistergruppe allerdings nicht abschlachten, das befürchtete Debakel konnten die Ilzer-Mannen - wenn auch manchmal mit etwas Glück - gekonnt abwenden. Viel mehr fightete man zurück, blieb gefühlt trotz Riesen-Rückstands am Anfang immer im Spiel. So sahen die Sturm-Akteure und der Trainer das 1:3.

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Der schnellste Hattrick in der Bundesliga-Geschichte (in nur knapp acht Minuten) durch Patson Daka - und Sturm war der große Leidtragende der Show. „Der Start war sehr bitter“, sah‘s David Nemeth. „Wir haben uns im Vorfeld der Partie viel vorgenommen. Die ersten Minuten dürfen so halt auch nicht passieren“, war die Mainz-Leihgabe ehrlich. „Da muss ich mich selbst an der eigenen Nase nehmen, da waren wir in der Verteidigung oft nicht handlungsschnell genug. Nach den drei Gegentoren haben wir aber ins Spiel gefunden, das passiert gegen Salzburg auch nicht so oft. Wir hätten es sogar noch einmal spannend machen können. Das kann man vielleicht positiv mitnehmen.“

„Wir haben es ihnen am Anfang zu leicht gemacht“, sagte Goalie Jörg Siebenhandl, der beim 0:1 weit rausgelaufen war und auch nicht gut aussah. Nach dem Wechsel hielt er dem Salzburger Sturmlauf allerdings Stand, parierte auch einen Elfmeter von Patson Daka. „Am Ende des Tages ist das gegen Salzburg aber zu wenig.“ „Wir waren trotzdem nicht schlecht“, meinte Ivan Ljubic, „nach drei Chancen drei Gegentore zu kriegen darf uns aber nicht passieren.“

Nicht präsent genug für Salzburg
Und was sagte Sturm-Trainer Christian Ilzer auf die Frage nach den ersten elf Minuten? „Da waren wir gefühlt noch auf der Autobahn und nicht hier im Stadion. Wir haben uns sehr auf diese Partie vorbereitet, waren aber überhaupt nicht bereit genug, viel zu wenig präsent und einfach nicht am Punkt“, war der Oststeirer sauer. „Nach dem Tor von Dante haben wir Stabilität und Sicherheit gekriegt und die Leistung der Truppe war auch okay. Aber natürlich wird‘s dann in Salzburg bei diesem Stand eine mission impossible.“ Die Mannschaft gab dem Sturm-Coach zumindest etwas, am Ende ein leicht positives Fazit zu ziehen. „Ich wollte nach der Pause ein Gesicht von uns sehen, dass wir nicht aufgeben. Das hat mir die Truppe vermittelt. Und es macht mich stolz, eine Mannschaft zu trainieren, die nie aufgibt. Wir müssen aber schleunigst unsere Startphase im Spiel korrigieren!“ 

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