Immer wieder werden in Graz Giftköder gefunden, zuletzt etwa beim ORF-Park und am Rosenhain. Jetzt werden von der Stadt Maßnahmen ergriffen. So wird es eine eigene „Tierschutzstreife“ geben. „Damit sind wir Vorreiter in Österreich“, sagt der für den Tierschutz zuständige Vizebürgermeister Mario Eustacchio (FPÖ).
Das Auslegen von Giftködern ist kein Kavalierdelikt! Im Jänner musste deswegen in Graz sogar ein Hund sterben. Aber auch für spielende Kinder können sie gesundheitsgefährdend sein. Aufgrund der vielen Vorfälle in der Vergangenheit wurde nun ein Maßnahmenpaket präsentiert.
Es wird eine eigene „Tierschutzstreife“ zum Einsatz kommen, die zur Ordnungswache gehört. Bei Giftköderfunden oder bei vermuteten Fällen von Tierquälerei wird diese in den Fundgebieten auf Patrouille gehen.
Es wurden Informationsbroschüren erstellt, die Tierheimen und Tierärztenaufgelegt werden. Darin werden Hundebesitzer über die Gefahr von Giftködern und die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen aufgeklärt, und auch die wichtigsten Telefonnummern finden sich darauf.
Anrainer sollen Augen offenhalten
In Zukunft werden Anrainer von der Stadt informiert, wenn ein Giftköder gefunden wurde. Damit sollen sowohl Hundehalter, als auch Menschen, die kein Haustier haben, sensibilisiert werden: „Halten wir gemeinsam die Augen offen und geben Tierquälerei keine Chance!“, appelliert Eustacchio.
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