Er kam, sah und schlug ein! Winter-Neuzugang Matija Horvat ist ein Volltreffer für Hartberg. Jetzt möchte der ehemalige Kapitän von Zweitligist Kapfenberg mit der Schopp-Elf unbedingt in die Meistergruppe einziehen.
Wieder Zeit für den Feuerwehrmann! „Ich bin bereit“, sagt dazu Hartberg-Mittelfeldmann Matija Horvat. Den Spitznamen „Feuerwehrmann“ hat der 21-Jährige in Kapfenberg einst von Trainer Kurt Russ bekommen. „Immer wenn es bei uns defensiv brenzlig wurde, hat er speziell auf mich gesetzt. Darum hat er mir den Kosenamen gegeben“, lacht der Kroate, der als Kleinkind mit seiner Familie nach Leoben kam.
Mittlerweile löscht er in der Oststeirermark fleißig am Spielfeld die Brände. Seit Horvat in der Winterpause nach Hartberg kam, ist er nicht mehr aus der Startelf wegzudenken. Neben „Staubsauger“ Nimaga blüht der ehemalige KSV-Kapitän regelrecht auf: „Ich bin selbst überrascht, wie schnell ich in die Mannschaft gefunden habe. Ich versuche immer mein Bestes zu geben, möchte weiterhin zum Stamm gehören. Meine Stärken sind sicher mein Kopfballspiel, die Zweikampfstärke und meine Schnelligkeit.“
Alles für die Meistergruppe
Eine große Stütze in Hartberg ist für Horvat Spielmacher Rajko Rep: „Er ist ein richtig guter Kumpel von mir. Er hat mir ja auch den Spitznamen ’Pirlo’ gegeben. Das war gleich ein großes Thema. Rajko ist halt ein echter Spaßvogel, wir verbringen viel Zeit miteinander und spielen schon vor dem Training immer Fußballtennis miteinander.“
Am Sonntag gegen St. Pölten will Horvat mit Hartberg den Matchball für die Meistergruppe verwerten: „Wir werden alles tun, damit wir es schaffen.“ Mit einem „Feuerwehrmann“ im Team sollte das auch möglich sein.
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