Aufstehen, abschütteln und weiter geht’s! Was für Eishockeycracks unter der Saison normal ist, gilt ganz besonders im Play-off. Im heurigen Viertelfinale gegen Dornbirn steht dafür bei den Eisbullen Dominique Heinrich an erster Stelle. In Spiel eins erwischte ihn Sam Antonitsch, Sohn des früheren Tennisprofis Alex, mit einem Check im Gesicht. „Henker“ versuchte trotzdem weiterzuspielen, blieb dann aber in weiterer Folge in der Kabine. Um in Spiel zwei wieder rein zu springen und heftig gecheckt gleich zu Beginn böse in die Plexi-Umrandung der Spielerbank zu knallen.
Um als Team auf die Beine zu kommen, brauchte die McIlvane-Crew freilich bis Spiel drei. Jetzt gilt es nach dem Premierensieg heute, Freitag, in Dornbirn mit dem Serien-2:2 auch wieder das Heimrecht zurückzuholen. Den Gegner auf die leichte Schulter nimmt man nach dem 4:1 nicht. „Auf keinen Fall“, betont Stürmer Filip Varejcka, „Wir werden das Level halten und wollen uns weiter verbessern und den zweiten Streich landen.“ Der 20-jährige Deutsche, der zuletzt seine starke Leistung mit seinem ersten Play-off-Tor für die Eisbullen krönte, hebt hervor: „Wir haben an der blauen Linie aufgepasst, dass uns keiner davon läuft, somit keine Konter zugelassen.“ Dabei ein Erfolgselement war auch, dass die Linie mit McIntyre, Baltram und Hochkofler den Dornbirner Paradesturm – Rapuzzi ist nach seiner Sperre wieder zurück – klar in die Schranken wies.
Hausherren haben Vorteil
Was auswärts erschwert wird, weil die Hausherren bei Unterbrechungen immer erst nach den Salzburgern wechseln. Der Dornbirner Taktikfuchs Suikkanen wird da sicher dagegenhalten. Für drei Matchpucks soll seine Truppe wieder von der Kühlbox weg bleiben: „Wir haben zu viele Strafen genommen.“ Dabei hatten die Schiris in Salzburg insgesamt einiges durchgehen lassen.
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