18.02.2021 06:00 |

Publikumsmagnet

Fünf Gepardenbrüder erobern Tierwelt Herberstein

Sie tragen so klingende Namen wie „Khan“ (der Reiche), „Bakari“ (Erfolg) und „Tayo“ (Lebensfreude), sind prachtvolle Raubkatzen und neuer Publikumsmagnet: Fünf junge Gepardenbrüder sind gerade in die schöne Tierwelt Herberstein eingezogen. Wir waren dabei, als sie ihr neues Gehege neugierig erkundet haben.

Ein paar vorsichtige Blicke aus ihrem neugebauten Haus - und schon schießen die fünf Brüder in ihr Gehege, begutachten ihr neues oststeirisches Zuhause mit sichtlicher Neugierde und präsentieren sich elegant ihrem (Corona-bedingt kleinen) Publikum.

„Wir haben eine riesige Freude mit unserem Neuzugang“, strahlt Tierwelt-Chefin Doris Wolkner-Steinberger. Die fünf Geparden, eineinhalb Jahre alt und Brüder, sind von der Hessischen Zoostiftung gerade erst in die Tierwelt gekommen. Im Zuge eines Austausches, der unter den europäischen Zoos rege läuft. „Dafür gibt es eigene Plattformen, wir geben dafür in Bälde eines unserer Faultiere weiter und einen Vielfraß“, erklärt der zoologische Leiter, Tierarzt Reinhard Pichler.

Das Fressen muss erjagt werden
Für den Neuzugang wurde das Gehege auch neu adaptiert, ein schöner Teich ist optische Bereicherung, mittendrin verläuft auch der „Lift“, mit dem die Großkatzen, die ja in ihren natürlichen Gefilden auf Hetzjagd programmiert sind, ihr Fressen künftig erjagen sollen. „Darauf werden sie jetzt trainiert.“

Derweilen kauen sie noch mit sichtlichem Genuss an Futter, das ihnen „serviert“ wird; bei unserer Beobachtung an Knochen, die so groß aussehen wie von Dinosauriern (aber von Kühen stammen).

In Nachbarschaft zu den Löwen
Das Gehege hat ein Ausmaß von knapp 4000 Quadratmetern - und ist damit sehr großzügig bemessen, vorgeschrieben wären lediglich 800 -, und sie sind auf dem „afrikanischen Kontinent“ in nächster Nachbarschaft der jungen Löwen, die schon ordentlich an Größe zugelegt haben!

Die Gepardenbrüder (an Zucht wird nicht gedacht) sollen hier vereint weiterleben können. Geöffnet ist die Tierwelt von Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 15.30 Uhr, ab 18. März ist das dann täglich der Fall. FFP2-Masken sind ab 14 Jahren (per Verordnung) nötig.

Christa Bluemel
Christa Bluemel
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