Großer Sozialbetrug

Grazer kassierte 40.000 Euro für Sohn im Ausland

Steiermark
12.02.2021 21:57
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Nicht weniger als 40.000 Euro an Sozialleistungen soll ein 57-Jähriger in Graz zu Unrecht bezogen haben. Der Sohn des gebürtigen Ägypters hat zwar tatsächlich Trisomie 21, lebt aber schon seit zehn Jahren nicht mehr in Österreich.

Durch einen Tipp des Grazer Finanzamts kamen steirische Polizeiermittler dem 57-Jährigen auf die Schliche. Er soll vom 1. Dezember 2012 bis 30. September 2020 unrechtmäßig monatliche Pflegegeld-Leistungen in der Gesamthöhe von 40.784,70 Euro bezogen haben - obwohl sein Sohn seit 2011 nicht mehr in Österreich lebt. Der Beschuldigte ist teilgeständig.

„Sozialleistungen sind ein wichtiger Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Sie fangen diejenigen auf, die auf die Unterstützung des Staates angewiesen sind“, sagte Innenminister Karl Nehammer. „Es gibt jedoch auch Menschen, die ohne Anspruch Leistungen beziehen wollen und das Sozialsystem und die Wirtschaft schwächen - dagegen braucht es eine entschiedene Vorgangsweise und entsprechende Sanktionen.“

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