Ware veruntreut?

20 Tonnen Fleisch weg: Lkw-Lenker im Visier der Ermittler

Steiermark
29.11.2010 13:14
Das Rätsel um einen verschwundenen Sattelzug, der mit 20 Tonnen Fleisch aus der Südsteiermark nach Italien unterwegs war, lichtet sich. An den Aussagen des Lenkers, der angeblich nahe Florenz überfallen worden ist, bestünden gewisse Zweifel. Es sei der Verdacht der Veruntreuung gegeben, hieß es seitens der Exekutive am Montag.

Der Sattelzug einer venezianischen Spedition war am 17. November in einem Schlachtbetrieb in Heiligenkreuz am Waasen (Bezirk Leibnitz) beladen worden und dann zu mehreren Kunden in Oberitalien unterwegs, wo er jedoch nie ankam.

Lkw-Lenker zeigte Überfall an
Erst Tage später wurde die steirische Polizei von den italienischen Behörden darüber informiert, dass der Kraftfahrer Anzeige erstattet habe: Er sei bei einem Stopp kurz vor Florenz von Bewaffneten überfallen und gefesselt worden, diese hätten das Fleisch umgeladen und seien damit verschwunden.

"Noch viel offen"
Für die Beamten der Polizeiinspektion Heiligenkreuz sei an dem Fall "noch viel offen", nun werde "in Richtung Veruntreuung" ermittelt. Zu einer direkten Befragung habe sich der Lkw-Lenker angeblich nicht bereit erklärt, die Entscheidung über die weitere Vorgangsweise liege nun bei der Staatsanwaltschaft Graz.

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