Viele Fragen offen

Schladminger „Nightrace“ wird zu Geisterrennen

Steiermark
07.01.2021 07:00

Mehr als 40.000 Zuseher sorgen Jahr für Jahr beim Nachtslalom in Schladming für Gänsehautstimmung - heuer wird es entlang der Planai sehr still sein. Die Verantwortlichen bereiten sich auf ein Geisterrennen vor. Und ob es trotz des geplanten Endes des Lockdowns einen Tag davor einen Ausschank gibt, ist noch völlig unklar.

Der 25. Jänner ist derzeit ein von allen herbeigesehntes „magisches Datum“ - weil da der Lockdown geplanterweise enden soll. Dennoch macht sich Nightrace-Macher Hans Grogl keine großen Hoffnungen auf einen halbwegs „normalen“ Nachtslalom am 26. Jänner.

„Wir hatten zuletzt eine Sitzung - und bezüglich Gastronomie weiß keiner Bescheid, ob ab dem 25. Jänner aufgesperrt werden darf oder nicht“, sagt der OK-Chef, der derweil nur Offizielle und klarerweise die Athleten beruhigen kann. „Für die können wir eine Verpflegung garantieren, genauso wie wir Mitarbeiter und Fremdfirmen bedienen werden. Was aber mit Passanten oder Touristen in Schladming passiert, kann keiner sagen.“

Hans Grogl (Bild: Christian Jauschowetz)
Hans Grogl

Das tut uns natürlich im Herzen weh“
750 Zuschauer wären dann eventuell zum größten Slalomspektakel der Ski-Welt zugelassen - das werden die Verantwortlichen nicht ausnützen. „Wir bereiten uns auf ein Geisterrennen vor! Das tut uns natürlich im Herzen weh. Wir haben derart viele Anfragen, viele wollen auch wissen, wie es mit der Verpflegung aussieht, weil viele hier einen Zweitwohnsitz haben. Zumindest das Skifahren ist erlaubt“

Großes Medien-Interesse
Kleiner Trost: Das Zielstadion der steirischen Planai - das heuer ohne Tribünen eigentlich keines ist - steht im globalen Medien-Fokus. „Japan, USA, alle wollen sie übertragen.“

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