Seit Jahren schon laufen die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern. Und sie verliefen zäh. So zäh, dass heuer im Frühjahr mit einer Zwangsenteignung gedroht wurde. "Das ist jetzt vom Tisch", betont Robert Wiener von der Abteilung Grünraum und Gewässer.
Nach einem zehnstündigen Verhandlungsmarathon am Dienstag konnte mit fünf von sechs Eigentümern eine Einigung erzielt werden. Nur mit einer Partei seien noch einige Details zu klären, erklärt Wiener. "Es sieht aber ganz gut aus, dass wir noch in dieser Woche alles unter Dach und Fach bringen können." Am Freitag sollen die Verträge unterschrieben werden.
Der weitere Fahrplan
"Das Projekt hat höchste Priorität", betont Wiener. Mit dem wasserrechtlichen Bescheid sei daher noch vor Weihnachten zu rechnen. Dann wird das Projekt beim Bund zur technischen und finanziellen Genehmigung eingereicht. "Sobald Wien grünes Licht gibt, kann mit der Ausschreibung begonnen werden", meint Wiener. Nach dem Winter soll auch das über die Bühne gegangen sein. Das würde bedeuten, dass im Frühjahr die Bagger auffahren könnten.
Wermutstropfen aus Anrainer-Sicht: In der Hochwassersaison 2011 wird das Rückhaltebecken noch nicht einsatzfähig sein. "Das geht sich nicht aus", bedauert Wiener. Eine Fertigstellung im Spätsommer sei aber realistisch. Besser spät als nie…
von Ernst Grabenwarter, "Steirerkrone"
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