Glimpflich ausgegangen

Lawinenunglück: Vater barg Sohn aus Schneemassen

Steiermark
31.12.2020 18:07
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Lawinenunglück im Bezirk Murtal! Vater und Sohn waren am Mittwoch bei einer Skitour von einer Lawine überrascht worden, die den 21-Jährigen 450 Meter weit mitriss. Der 58-Jährige konnte ihn aus den Schneemassen bergen. Weil es keinen Handyempfang gab und ein Ski verloren gegangen war, mussten die beiden zu Fuß ins Tal absteigen.

Mittwoch zu Mittag waren die beiden Skitourengeher im Triebental, Bezirk Murtal, unterwegs. Sie durchquerten gerade die Gamskogel-Nordwest-Rinne, als sich, kurz vor dem Ausstieg auf 2277 Meter Seehöhe, über ihnen ein Schneebrett löste, das den Sohn erwischte und mitriss! 450 Meter weit, dann wurde der 21-Jährige zum Teil unter den Schneemassen begraben. Zum Glück blieb er unverletzt.

Der Vater konnte zu ihm gelangen und schaffte es, seinen Sohn aus den schweren Schneemassen zu befreien. Da der junge Mann einen Ski verloren hatte und das Handy nicht funktionierte, um Hilfe zu alarmieren, musste das Duo noch zu Fuß stundenlang ins Tal absteigen.

Die Alpinpolizei Murtal führte heute die Unfallerhebungen durch. Demnach hatte die Schneebrettlawine eine Anrisshöhe von 80 bis 100 cm, was schon als massiv einzustufen ist.

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