Die Sonne - viele Steirer haben den wärmespendenden, stimmungsaufhellenden Stern lange nicht mehr gesehen! In Graz gab es im Dezember nur acht Sonnenstunden, in Leibnitz zwei. Wer die Sonne spüren will, muss auf den Berg oder in die Obersteiermark. Auch nach weißen Weihnachten sieht es aktuell nicht aus.
Der Bereich um Mariazell war mit 37 Stunden noch von der Sonne geküsst, Bad Aussee mit 40 sogar noch ein bisschen mehr. Für den Rest der Steiermark sah es im besten Wortsinn im Dezember eher trüb aus. Die Grazer konnten sich gerade einmal acht Stunden in den Strahlen wärmen, die Bad Gleichenberger zwei. „Wir erleben ein wahres Novemberwetter mitten im Dezember“, bilanziert Nikolas Zimmermann von Ubimet. Geschuldet ist das einer Inversionswetterlage mit Wärme „oben“ und Kälte unter einer zähen Nebeldecke in den Niederungen.
Wer die Sonne sucht, wird heute in der Obersteiermark fündig, ansonsten bleibt das Wetter, wie es die Reststeirer schon kennen: Nebel.
Für das Wochenende macht uns Zimmermann kaum Hoffnung, steigt die Obergrenze für Nebel auf 1000 Meter an, „nur noch im Oberen Murtal sowie in der nördlichen Obersteiermark überwiegt bei leicht föhnigem Südwestwind der Sonnenschein“. Im Grazer Bergland und in der Oststeiermark gibt es regional mit Nieselregen nur feuchte Grüße vom Himmel.
Wer die Sonne also sehen will: In der Obersteiermark, auf dem Schöckl, auf den Bergen, wie der Koralm, stehen die Chancen laut den Wetterexperten also gut.
Weniger gut sieht es mit der erwarteten Warmfront für weiße Weihnachten aus; das Christkind bringt keinen gröberen Schneefall. Aber danach könnte etwas kommen.
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