12.12.2020 16:23 |

In der Steiermark

Erste Bilanz der Massentests: 0,4 Prozent positiv

Als letzte verbleibende Bundesländer haben am Samstag die Steiermark und Niederösterreich mit den Corona-Massentestungen begonnen. Die Auslastungen an den Stationen war dabei unterschiedlich. In Graz gab es teils regen Andrang mit kurzfristigen Wartezeiten. Die Positivrate lag in der Steiermark bei 0,4.

Von den rund 1,25 Millionen Einwohnern der Steiermark hatten sich bis Samstagfrüh etwa 190.000 online oder telefonisch zur Testung angemeldet. Wie Harald Eitner von der Fachabteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung berichtete, wurden bis 12.00 Uhr 90.228 Untersuchungen durchgeführt. 0,4 Prozent davon oder 364 Resultate waren positiv. Diese mussten allesamt noch von PCR-Tests bestätigt werden.

In Graz mit seinen rund 295.000 Einwohnern haben sich 35.000 Personen für eine Testung am Samstag vorgemerkt. Bis Mittag haben sich rund 20.000 Personen einen Abstrich nehmen lassen. Unter ihnen waren 163 positiv, was einer Rate von 0,81 Prozent entspricht, wie Christian Köberl aus dem Büro von Bürgermeisters Siegfried Nagl (ÖVP) mitteilte.

Schützenhöfer: „Hatten hohe Erwartungen“
Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) appellierte nach seiner eigenen Untersuchung in der Grazer Helmut List-Halle abermals, den kostenlosen Schnelltest in Anspruch zu nehmen. „Wir haben hohe Erwartungen gehabt. Wir werden sehen, heute sind die Anmeldungen nochmals gestiegen und es sind gar nicht so wenige da, die sich gar nicht angemeldet haben und jetzt einfach vorbeikommen“, zeigte sich der Landeschef für die kommenden Stunden optimistisch.

Insgesamt stehen in der Steiermark 187 Teststationen und knapp 780 Spuren bereit. In Graz sind es zehn Stationen. Etwa 8.000 Menschen helfen bei der Abwicklung und der Organisation. An einigen Stationen in der Landeshauptstadt herrschte reger Andrang, ebenso in den Regionen. „In der Früh sind etliche, die sich nicht angemeldet haben, zur Testung gekommen, das hat, wie beispielsweise in Voitsberg oder an der Uni Graz, zu kurzen Spitzen geführt“, schilderte Eitner. Auch in Graz mussten manche Testwillige bis zu 15 Minuten warten, für die meisten war der Besuch der Teststraße nach wenigen Minuten wieder zu Ende.

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