Im Salzburger Stadtteil Lehen ist am Sonntag in den Morgenstunden ein Restmüllcontainer in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und eine Ausbreitung verhindern. Nun prüft die Polizei einen Zusammenhang mit der jüngsten Serie an Mülltonnenbränden in der Stadt. Seit dem 4. November sind in mehreren Stadtteilen laut einer Polizeisprecherin bei einer Reihe von Brandstiftungen bereits 20 Mülltonnen angezündet worden.
Bisher konnten die Flammen immer rasch gelöscht werden. In einem Fall dürften Zeugen zwei Kinder im Alter von zwölf oder 13 Jahren beim Zündeln beobachtet haben. Die Polizei wollte sich dazu heute nicht äußern. „Die Ermittlungen und Überprüfungen laufen noch.“
In der Nähe eines der Tatorte sind bereits kurz nach den ersten Bränden drei Jugendliche von der Polizei angetroffen worden. Diese flüchteten, als sie die Beamten bemerkten. Eine Streife konnte dann aber einen 17- und einen 18-jährigen Salzburger anhalten. Die beiden wiesen eine Verbindung zu den Mülltonnen-Bränden jedoch vehement zurück. Sie seien aus Angst vor einer Strafe wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen davon gelaufen.









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