20.10.2020 19:52 |

Opfer schwer verletzt

Bergsteigerin stürzt von Drachenwand in die Tiefe

Unterhalb des Gipfels der Drachenwand in Mondsee (Oberösterreich) ist eine Salzburgerin (54) in weglosem Gelände ausgerutscht und 150 bis 200 Meter abgestürzt. Ihr Begleiter (64) und vier weitere Alpinisten stiegen zu ihr ab, halfen ihr. Die Frau wurde mittels Hubschrauber ins Tal geflogen und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Die 54-Jährige aus Salzburg unternahm am Dienstag gemeinsam mit einem Freund, einem 64-jährigen Salzburger, eine Bergtour auf die Drachenwand in Mondsee. Die Bergsteiger starteten ihre Tour in Fuschl am See, stiegen über eine Forststraße Richtung Eibensee und Richtung Gipfel der Drachenwand auf. Unterhalb des Gipfels dürften sie durch ausgetretene Spuren vom markierten Weg abgekommen sein und verstiegen sich im weglosen Gelände. Plötzlich rutschte die Frau aus und stürzte etwa 150 bis 200 Meter ab. Ihr Begleiter musste den Absturz mitansehen und verständigte sofort die Einsatzkräfte.

Begleiter stieg zu ihr ab
Der Notarzthubschrauber „C6“, der Bergrettungsdienst Mondseeland und die Alpinpolizei Gmunden wurden alarmiert. Während sich die Einsatzkräfte zum Unfallort begaben, stieg der 64-Jährige zu seiner abgestürzten Begleiterin ab, konnte diese nach ca. 30 Minuten erreichen und leistete Erste Hilfe. Vier weitere Personen, die sich am markierten Weg befanden, wurden durch Hilferufe auf die Notlage aufmerksam und eilten auch zur Verunglückten.

Wenig später wurden ein Notarzt, ein Sanitäter und Bergretter mit einem Tau vom Hubschrauber an der Unfallstelle abgesetzt. Die 54-Jährige konnte vom Hubschrauber gerettet und ins Tal geflogen werden. Von dort aus wurde sie mit schweren Verletzungen ins Landeskrankenhaus Salzburg geflogen.

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