Positive Tests in NÖ

Corona-Cluster um internationales Eishockey-Camp

Von den landesweit 750 Corona-Neuinfektionen entfallen 97 auf das Bundesland Niederösterreich. Dafür verantwortlich dürften hauptsächlich zwei neue Cluster sein: So wurden in einem Betreuungszentrum mindestens sechs Menschen infiziert, zehn weitere Fälle gehen auf ein Eishockey-Trainingslager zurück. Nach Informationen der „Krone“ handelt es sich um ein Camp mit internationaler Beteiligung.

In Niederösterreich wurden am Montag mindestens zwei neue Cluster bekannt. Von den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen sind laut „Krone“-Informationen mindestens sechs auf ein Betreuungszentrum in Retz (Bezirk Hollabrunn) entfallen. Fünf Patienten und ein Mitarbeiter wurden bereits positiv auf das Coronavirus getestet. Alle Personen in der Einrichtung seien bereits getestet worden, am Mittwoch sollen die Untersuchungen abermals durchgeführt werden, teilte ein Sprecher von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) mit.

Eishockey-Cluster in St. Pölten
Zudem entstand ein Infektionscluster rund um ein Eishockey-Trainingslager mitten in St. Pölten: Mindestens zehn Teilnehmer - sie stammen sowohl aus Niederösterreich als auch aus Oberösterreich und Kärnten - sind Corona-positiv, wie die „Krone“ erfuhr. Insgesamt sollen an der Veranstaltung nach Angaben des Büros der Gesundheitslandesrätin 29 Personen teilgenommen haben.

Jener Cluster in Verbindung mit dem Aufstellen eines Storches zur Feier einer Geburt in Amstetten vergrößerte sich um zwei positive Fälle auf aktuell 15 Infizierte. 13 davon stammen aus Niederösterreich, zwei aus Oberösterreich.

Steigender Altersschnitt
Als Alarmsignal gilt in Niederösterreich auch, dass der Altersschnitt bei den Neuinfektionen wieder steigt. 44 Prozent der frisch Angesteckten seien mindestens 50 Jahre alt. „In 75 Prozent der Fälle können wir die Infektionsquelle zuordnen“, führte der Sprecher aus. 25 der 97 Coronavirus-Neuinfektionen vom Montag sollen zudem einen Bezug zu Kindergärten und Schulen aufweisen und somit Kinder und Pädagogen betreffen.

Nun plant man - als Vorsorgemaßnahme - die Aufstockung des Personals bei der Corona-Hotline 1450. Außerdem setzt man künftig auf das in der Landesgesundheitsagentur entwickelte Corona-Informationssystem „CoviData“. Umfangreiche, flächendeckende und regelmäßige Testungen aller Beschäftigten im Bereich der Landeskliniken und -heime sollen die Maßnahmen abrunden.

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