Neue Zeitrechnung

Ligue 1 startet als erste Topliga in neue Saison!

Als erste der fünf europäischen Fußball-Topligen startet die französische Ligue 1 am Freitag ihre neue Saison! Paris Saint-Germain steigt als Champions-League-Finalist am Sonntag gegen FC Bayern erst später ein, nach fünf Monaten Coronavirus-Zwangspause bestreiten Girondins Bordeaux und der FC Nantes am Freitag den Auftakt (19 Uhr). Adrian Grbic stürmt für FC Lorient.

Die Ligue 1 ist als eine der europäischen Topligen früher als beispielsweise die deutsche Bundesliga (18. September) und die englische Premier League (12. September) dran - allerdings anders als geplant. Eigentlich hätten mit Olympique Marseille und AS Saint-Etienne zwei Größen des französischen Vereinsfußballs das Eröffnungsspiel bestreiten sollen. Wegen bestätigter Coronavirus-Fälle im Team von Marseille musste das Spiel aber verlegt werden. OM hatte am Dienstag drei weitere Coronavirus-Fälle bestätigt. Damit war die Zahl der Fälle bei den Südfranzosen auf vier gestiegen. Das Spiel gegen Saint-Etienne soll nun am 17. September nachgeholt werden.

Die französische Profiliga hat turbulente Monate hinter sich - seit Ende Februar hatte die Coronavirus-Pandemie auch massive Auswirkungen auf den Spielbetrieb in Frankreich. Anfang März waren nur noch maximal 1000 Zuschauer erlaubt. Ende April hieß es dann „Rien ne va plus!“ - nichts geht mehr im französischen Fußball! Die Saison der Ligue 1 wurde vorzeitig abgebrochen und die Entscheidungen über Meisterschaft und Abstieg nach dem damaligen Tabellenstand getroffen. PSG bekam den Meistertitel zugesprochen, die Pariser werden ihre erste Liga-Partie erst am 29. August gegen RC Lens spielen und gelten als Topfavorit.

Nach dem Wechsel von ÖFB-Stürmer Adrian Grbic in die Bretagne spielen in der kommenden Saison zwei Österreicher in der französischen Liga mit. Der 24-jährige Wiener Grbic bekommt es mit Erstliga-Aufsteiger FC Lorient am Sonntag daheim mit Racing Straßburg zu tun. Der 20-jährige Steirer Dario Maresic, der bei Stade Reims in der abgelaufenen Saison allerdings kaum eine Rolle spielte, tritt ebenfalls Sonntag bei AS Monaco an. Dort ist inzwischen der ehemalige Bayern-Coach und Salzburger „Co“ Niko Kovac am Ruder ...

Die Zuschauerränge werden überall zum großen Teil leer bleiben. In französischen Stadien gilt wegen der Coronavirus-Schutzmaßnahmen weiterhin eine Obergrenze von 5000 Menschen. Das Land war von der Pandemie schwer getroffen worden und verzeichnete bisher rund 30.500 Todesfälle. Zuletzt stiegen die Zahlen der Neuinfektionen in Frankreich wieder leicht an.

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Mittwoch, 30. September 2020
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