16.08.2020 17:45 |

Ausbau-Projekte

Stadt gibt den Radlern mehr Raum

Weil es immer mehr Radler gibt, werden in der Stadt Salzburg die Wege ausgebaut. Aktuell laufen die Projekte Radwegsverbreiterung im Kurgarten und die Generalsanierung des Geh- und Radwegs am Müllnersteg. Am Montag startet der Lückenschluss Hagenau. Doch für einen Problemhotspot gibt es noch keine Lösung.

„Beim Radfahren ist eine Coronaansteckung zu 100 Prozent ausgeschlossen“, nennt Peter Weiß von der Radverkehrskoordination einen der Gründe für die steigenden Radlerzahlen. Aktuell wird im Kurpark wild umgegraben, damit die vielen Radler künftig an einem der Hotspots mehr Platz haben. „Bäume haben dem Radweg nicht weichen müssen. Eine der riesigen Platanen bekommt sogar eine Wurzelbrücke, damit sie nicht beschädigt wird“, so Baustadträtin Martina Berthold. Kosten der Baustelle: 240.000 Euro. Die Fertigstellung soll bis zum Schulbeginn erfolgen. Zum selben Zeitpunkt wird auch die Generalsanierung des Müllnerstegs inklusive neuem Geh- und Radweg fertig. Insgesamt frisst das Projekt ganze 440.000 Euro. Parallel zu den beiden Baustellen startet am Montag der Lückenschluss des Radwegs Itzling/Hagenau nach Bergheim. Dabei werden Stufen entfernt, die Alterbachbrücke verbreitert sowie ein baulich getrennter Geh- und Radweg errichtet. Außerdem soll eine Querungshilfe vom Plainbergweg über die Itzlinger Hauptstraße entstehen. Die Kosten von 544.000 Euro teilen sich Stadt und Land. Die Bauzeiten der Brücke und des Radwegbaus betragen jeweils drei Monate.

Bei einem stark frequentierten Weg wurde aber noch keine Lösung für die Radfahrer gefunden. Es handelt sich um die Radstrecke zum Bahnhof. „Ein Projekt in diesem Bereich ist gescheitert, weil sich die Politik quer gestellt hat“, so Weiß. Dabei hätten Parkplätze gegenüber vom Arte-Hotel weichen müssen.

Karina Langwieder
Karina Langwieder
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