Fataler Serienunfall

Wieder schwerer Crash und fünf Verletzte auf der A2

Steiermark
14.09.2010 14:14
Nachdem erst am Montagnachmittag ein spektakulärer Lastwagen-Unfall die A2 für mehrere Stunden lahmgelegt hatte, sind die Einsatzkräfte Dienstag früh erneut auf die "Süd" ausgerückt. Zwischen Graz-Ost und Laßnitzhöhe war ein folgenschwerer Unfall passiert, der nach Informationen der "Steirerkrone" fünf zum Teil schwer Verletzte forderte.

Ein 39-jähriger Lastwagenfahrer aus der Weststeirermark war gegen 5.30 Uhr früh mit seinem Lkw-Zug in Richtung Wien unterwegs. Der Anhänger des Lasters soll plötzlich ausgeschert sein - es kam zu einer Kollision mit einem nachkommenden Pkw, dessen Lenkerin offenbar gerade überholen wollte.

Das Auto der 67-jährigen Kärntnerin aus Steindorf am Ossiacher See prallte gegen den Lastwagenanhänger und blieb lädiert mitten auf der Fahrbahn liegen. Die Frau konnte sich allerdings noch nahezu unverletzt aus dem Wrack befreien. Auch der Fahrer des Lasters war vorerst unverletzt geblieben. Der Mann aus Wettmannstätten hielt sein Schwerfahrzeug am Pannenstreifen an und eilte zurück, um der Kärntnerin zu helfen.

Nachkommende Fahrzeuge krachen in Unfallwrack
Wenige Augenblicke später geschah das Unvermeidliche: Es war noch dunkel, und laut Polizei war an beiden Unfallfahrzeugen die Beleuchtung kaputt - zwei weitere Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachten in den Pkw, der am zweiten Fahrstreifen stand. Fahrzeugteile schossen bis zu 100 Meter weit durch die Luft. Die Kärntnerin und der Weststeirer, der noch verzweifelt versucht hatte, mit einer Taschenlampe auf den verunfallten Wagen aufmerksam zu machen, wurden durch die umherfliegenden Wrackteile schwer verletzt. Sie erlitten unter anderem zahlreiche Knochenbrüche.

Die Insassen der beiden weiteren Fahrzeuge kamen relativ glimpflich davon. Es handelt sich um einen 49-Jährigen aus St. Bartholomä bei Graz, einen 28-Jährigen aus Deutschlandsberg sowie dessen Beifahrer - alle drei wurden lediglich leicht verletzt. Alle Unfallbeteiligten wurden teils per Hubschrauber ins LKH Graz eingeliefert. Während der Aufräumarbeiten kam es in den Morgenstunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

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