29.07.2020 11:30 |

Ski alpin

Für WM-Bewerber Saalbach der nächste Stichtag

Der internationale Skiverband FIS entscheidet am Freitag, in welcher Form sich die WM-Bewerber für 2025 am 3. Oktober in Zürich präsentieren können. Saalbach-Hinterglemm geht dort gegen die Konkurrenten Garmisch und Crans Montana als Favorit ins Rennen - auch wenn aufgrund der vielen Reisebeschränkungen nur eine ausschließliche Video-Vorstellung möglich wäre.

Corona hat das Sportjahr durcheinandergewirbelt - betroffen ist auch Saalbach-Hinterglemm. Das im Mai beim FIS-Kongress im thailändischen Pattaya auf einen Zuschlag für die Ski-WM 2025 gehofft hätte. Der Kongress wurde abgesagt.

Später wurde beschlossen, dass die WM mit den Bewerbern Saalbach, Garmisch (D) und Crans Montana (Sz) nun beim FIS-Rat am 3. Oktober in Zürich vergeben wird. Nur war nicht klar, in welcher Form. Darüber stimmt der FIS-Vorstand in einer Video-Konferenz am Freitag ab.

Reisebeschränkungen als Hindernis
„Möglich ist eine persönliche Präsentation, wie wir es in Pattaya geplant hätten. Oder die FIS gibt sich mit den vorhandenen Unterlagen zufrieden“, betont Saalbachs Skiclub-Präsident Bartl Gensbichler.

Dann würde es wahrscheinlich nur zu einer Video-Präsentation kommen. Denn aufgrund der Reisebeschränkungen ist es derzeit sogar unwahrscheinlich, dass der 16-köpfige FIS-Vorstand mit ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel persönlich zusammen treten kann.

Statt 30-köpfiger Delegation nur Video?
„Dort vertreten sind auch ein Chinese, ein Australier, ein Japaner, ein Russe, ein Amerikaner. Schwer vorstellbar, dass die alle problemlos anreisen können“, weiß Gensbichler. Dessen Delegation knapp 30 Personen umfasst hätte, darunter Ex-Ski-Ass Alexandra Meissnitzer als WM-Botschafterin. Grundsätzlich sollte die Art der Präsentation aber nichts daran ändern, dass Saalbach WM-Favorit bleibt, zum zweiten Mal nach 1991 das Großereignis ins Glemmtal holt.

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Wenn der Zuschlag da ist, gibt das eine Aufbruchsstimmung. Dann haben wir was, worauf wir hinarbeiten können.

Saalbachs Skiclub-Boss Bartl Gensbichler

Corona hat die WM-Lust auch nicht gebremst. „Wenn der Zuschlag da ist, gibt das eine Aufbruchsstimmung. Dann haben wir was, worauf wir hinarbeiten können.“ Wenngleich Gensbichler froh ist, dass Saalbach aufgrund der aktuellen Lage Zeit hat. „Wir können von Cortina 2021 und Meribel-Courchevel 2023 sicher etwas lernen.“ Zumindest für Cortina lässt sich gar nicht sagen, ob man überhaupt mit Fans planen kann

Herbert Struber
Herbert Struber
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