06.07.2020 13:13 |

Neues Büro in Bozen

Die Euregio ist beim Bürger angekommen

Von einem „großen Tag der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino“ sprachen anlässlich der Büro-Eröffnung in Bozen die Landeshauptleute Günther Platter Platter und Arno Kompatscher. Im Zuge der inoffiziellen Eröffnung wurde auch der Euregio-Monitor 2020 präsentiert. Und der zeigt neben den positiven Seiten der Euregio auch einige Defizite auf.

Mit dem Umzug des gemeinsamen Büros der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino in den ersten Stock des Waaghauses in Bozen schlägt die Euregio ein neues Kapitel ihrer Geschichte auf: Sechs modern eingerichtete Büroräume auf insgesamt 254 Quadratmetern stehen den Mitarbeitern der Euregio seit vergangener Woche an der neuen Adresse Laubengasse 19/A künftig für ihre Tätigkeit im Dienst der Zusammenarbeit der drei Länder zur Verfügung. Euregio-Präsident LH Günther Platter hob die große symbolische Bedeutung des Umzuges hervor: „Das gemeinsame Euregio-Büro am neuen Standort bündelt die Kräfte aus allen drei Landesteilen an einem Ort und schafft Synergien. Dieser Zusammenhalt ist das Fundament der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino und spornt uns weiter an, Brücken zu schlagen und das Verbindende in der Euregio noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken.“

Repräsentativ und symbolträchtig
Auch Südtirols LH Arno Kompatscher weiß um die Vorzüge der neuen Räumlichkeiten: „Mitten im Zentrum von Bozen ist der neue Sitz nicht nur repräsentativ und symbolträchtig für die grenzüberschreitende Bedeutung der Euregio, sondern auch ein schmuckes Aushängeschild und ein Willkommensgruß für alle Bürgerinnen und Bürger der Europaregion sowie für deren Geschäftspartner.“

Gute Entwicklung, aber es gibt auch Defizite
Anlässlich des Umzuges wurde auch die neue Euregio-Studie von Christian Traweger und Günther Pallaver präsentiert. Kernaussage: Die Euregio ist bei den Bürgern angekommen! Es gibt aber auch einige Defizite, wie zum Beispiel mit der Zufriedenheit der Arbeit innerhalb der Euregio (Beispiel: Wunsch nach mehr Kommunikation der Aktivitäten/Projekte).

Zusammenarbeit in der Tourismuswerbung
Nun gelte es, alle Agenden der drei Länder nach bewährter Manier fortzuführen, die laufenden und geplanten Projekte mit den drei Landesverwaltungen und sonstigen Partnern in den Bereichen Kultur, Bildung und Forschung, Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus, Natur, Umwelt und Energie, Jugend, Arbeit, Soziales und Integration sowie Mobilität und Gesundheit zu forcieren.

Besonders aktuell seien die sukzessive Erleichterung der Grenzübertritte in der Europaregion und die konstruktive Zusammenarbeit bei der Tourismuswerbung. Einen gegenseitigen Informationsaustausch wird es zu den geplanten medizinischen Forschungsprojekten in der Europaregion zum Coronavirus geben.

Die offizielle Eröffnung des Büros der Europaregion im Waaghaus wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Markus Gassler
Markus Gassler
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