02.07.2020 12:21 |

Todesangst in Haiti

Williams: „Man drohte mir, mich zu enthaupten“

Vor zehn Jahren mussten Ayda Field und Robbie Williams um ihr Leben bangen. Damals war das Paar nach Haiti gereist, um dort kurz nachdem ein verheerendes Erdbeben den Inselstaat schwer verwüstet hatte, mit Unicef Gutes zu tun. Wie der Sänger nun in einem Podcast verriet, habe man ihm und seiner Ehefrau während dieser Reise gedroht, sie zu enthaupten.

Vier Tage seien sie in Haiti gewesen, kurz nach dem heftigen Erdbeben im Jahr 2010. Um mit Unicef den Menschen, die bei der Naturkatastrophe alles verloren hatten, zu helfen. Doch nicht jeder war ihnen positiv gestimmt, wie Robbie Williams nun im Podcast „Postcards from the Edge“ verriet. 

„Auf Haiti wurde mit gedroht, dass man mich enthauptet. Dabei wollte ich nur helfen“, so der Sänger. Der schreckliche Moment sei in einer zerstörten Straße passiert, erinnerte sich der 46-Jährige weiter. „Ich fragte dann: ,Also soll ich besser in die nächste Straße einbiegen?‘“ Rückblickend sei es einfach „gruselig“ gewesen.

Todesangst habe auch Ehefrau Ayda Field gehabt. „Auch mir wurde mit Enthauptung gedroht“, schilderte sie nun.

Reise nach Haiti ließ Kinderwunsch wachsen
Dennoch habe er von der Reise für sich auch viel Positives mitnehmen können - nicht zuletzt den Wunsch, eine Familie zu gründen. „Wenn du ein Land wie Haiti besuchst, willst du einfach helfen. Es ist so schrecklich, was da passiert ist. Mit den Kindern dort zu arbeiten, hat mir gezeigt, dass ich selbst welche haben möchte.“ Mittlerweile sind Robbie Williams und Ayda Field Eltern von vier Kindern - Teddy (7), Charlton (5), Coco (21 Monate) und Beau (4 Monate).

Im Jänner 2010 wurde Haiti von einem schweren Erdbeben getroffen. Schätzungsweise kamen dabei mehr als 300.000 Menschen ums Leben, 1,85 Millionen Menschen wurde obdachlos. 

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