25.06.2020 06:00 |

Für Migrationsfamilien

„Krone“ war dabei: Ministerin bei Kurs für Eltern

Stell dir vor, es ist Elternsprechtag in der Schule und keiner geht hin - vielerorts in Österreich nehmen Erziehungsberechtigte mit Migrationshintergrund diese wichtigen Termine, auch wegen Sprachbarrieren, nicht wahr. Integrationsministerin Susanne Raab bietet jetzt Elternkurse an und stellt klar: „Es gibt Mitwirkungspflicht!“

Dienstag, kurz vor 15 Uhr in Wien-Landstraße: In den Räumlichkeiten des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) sitzen neun Eltern aus aller Herren Länder, deren Kinder hier die Schule besuchen. Die Themen sind Infos zur Sommerschule, Bildung und Sprachkenntnisse, das österreichische Schulsystem und Lerntipps für daheim.

Hunderte Eltern bei Veranstaltungen
Mittendrin statt nur dabei Integrationsministerin Susanne Raab. Die Politikerin appellierte: „Die Sprache ist ein Schlüssel zur Integration. Sie als Eltern haben eine Schlüsselrolle für den Bildungserfolg ihrer Kinder.“ ÖIF-Direktor Franz Wolf ergänzte: „Es ist wichtig zu wissen, dass man in Österreich auch mit einem Lehrberuf erfolgreich sein kann!“ Hunderte Eltern mit Migrationshintergrund besuchen die eben gestarteten Veranstaltungen, die zwei Wochen dauern. Tendenz weiter steigend!

„Es soll dabei auch ganz klar vermittelt werden, wie wichtig es ist, mit Lehrern kommunizieren und Termine wie Elternsprechtage wahrnehmen zu können“, betonte Raab.

Anmeldung für Elternkurse: www. integrationsfonds.at/elternkurse oder unter der Telefonnummer 01-715-10-51-263

M. Lassnig, Kronen Zeitung

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