22.06.2020 15:42 |

Wattens transformiert

600 Swarovski-Stellen werden weltweit abgebaut

Mega-Stellenabbau bei Swarovski: Nach der Corona-Krise müssen Einsparungen vorgenommen werden, wie der Kristallkonzern am Montag in einer Aussendung mitteilte. Insgesamt verlieren vorerst 200 Mitarbeiter in Wattens und 600 weltweit ihren Job - die Bereiche Marketing und Vertrieb werden zusammengeführt. 

Der Tiroler Kristallkonzern Swarovski musste im ersten Halbjahr 2020 massive Absatzrückgänge verzeichnen. Die Kurzarbeit am Standort Wattens wird verlängert, der Betrieb soll aber transformiert werden. „Diese Transformation ist für den erfolgreichen Weiterbestand von Swarovski essenziell. Dabei wird es auch zu schmerzhaften Einschnitten kommen“, sagt CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung, Robert Buchbauer. 

Marketing und Vertrieb werden „verschlankt“
Ein solcher Einschnitt ist vorerst der weltweite Stellenabbau. In einem ersten Schritt werden die bisher auf verschiedene Geschäftsbereiche verteilten Marketing- und Vertriebsaktivitäten zusammengeführt und verschlankt. Dadurch verlieren in Wattens 200 und global 600 Mitarbeiter ihren Job. Insgesamt sind in Wattens 4800 Personen beschäftigt.

Weitere konkrete Zahlen im Herbst zu erwarten
„In unserer Verantwortung für die Mitarbeiter wollen wir in den nächsten Wochen und Monaten sehr transparent den neuen Weg und die Veränderungen aufzeigen“, betont Buchbauer: „Wir wollen dabei möglichst viele Menschen mitnehmen.“ Im Herbst möchte Buchbauer weitere konkrete Zahlen nennen: „Dann lässt sich auch besser abschätzen, wie sich der Markt erholt bzw. entwickelt.“

 Tiroler Krone
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