Steinbach am Attersee

Tödlicher Absturz beim Klettern im Höllengebirge

Die Begeisterung für die Berge forderte am Feiertag neuerlich ein Menschenleben in Oberösterreich. Ein Gmundener (50) stürzte im Klettergebiet oberhalb der Aubodenhütte in Steinbach/Attersee 70 Meter in die Tiefe. Der vom Rettungshelikopter „Martin 3“ eingeflogene Notarzt konnte nur den Tod des Mannes feststellen.

„Die Wand hinter der Aubodenhütte gehört schon zu den oberen Schwierigkeitsgraden“, weiß der Einsatzleiter der Bergrettung Thomas Kneißl. Im schwierigen Gelände passierte der tödliche Unfall. Der Kletterpartner des Verunglückten verständigte am Donnerstag am frühen Nachmittag die Bergrettung Steinbach am Attersee, die sofort mit zwölf Mann zur Unfallstelle aufstieg. Ärztliche Hilfe kam mit dem Rettungshubschrauber „Martin 3“. Doch für den Kletterer kam sie zu spät. Die Leiche des 50-Jährigen wurde schließlich mit dem Polizeihubschrauber abtransportiert.

Eigenverschulden
Die Ursache des tragischen Alpinunfalles ist noch nicht geklärt. Ein Eigenverschulden des Toten kann jedoch noch nicht ausgeschlossen werden.

Welserin starb nach Fehler beim Anseilen
Erst am Samstag war eine Welserin (48) in Rosenau am Hengstpass bei einem Alpinunglück ums Leben gekommen. Auch sie stürzte 70 Meter in den Tod. Die fünffache Mutter und erfahrene Bergsteigerin war Opfer eines fatalen Fehlers beim Anseilen geworden.

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Dienstag, 07. Juli 2020
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