Grosseinsatz:

Feuer-Inferno hielt Florianis in Atem

Großalarm gab es für die Feuerwehren im Bezirk Bruck an der Leitha. Im Perlmooser Zementwerk in Mannersdorf - dem größten in ganz Österreich - war aus vorerst unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die Rauchsäule stieg mehr als 100 Meter hoch in den Himmel und war sogar in Wien noch zu sehen!

Gegen 19 Uhr brach das Feuer in einer Halle auf dem Areal aus. Dort waren leicht entzündliche Brennstoffe gelagert. „Weil sofort dichter Rauch aufstieg, gingen zahlreiche Notrufe bei uns ein“, schildert Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Für die Wehren der Region wurde umgehend Großalarm ausgelöst.

Gleichzeitig begann die werkseigene Betriebsfeuerwehr mit der Brandbekämpfung. Noch während der Anfahrt der Helfer griffen die Flammen auf eine Förderanlage über.

Starker Wind erschwerte Löscharbeiten enorm
Neben der Betriebsfeuerwehr standen die Wehren aus Mannersdorf, Hof am Leithagebirge, Sommerein, Bruck an der Leitha, Götzendorf sowie Au am Leithagebirge mit mehr als 100 Kameraden im Einsatz. Weil aufgrund der starken Hitzeentwicklung Teile der Anlage einsturzgefährdet waren, konnten sich die Helfer nur äußerst vorsichtig vorarbeiten. Zudem behinderte starker Wind die Einsatzkräfte. „Zeitweise konnten wir die Drehleiter nicht einsetzen“, so ein Floriani.

Erst nach knapp zwei Stunden war der Brand unter Kontrolle. Die Löscharbeiten gingen jedoch die ganze Nacht weiter und dauerten sogar am Montag noch an. Verletzt wurde bei dem Flammeninferno wie durch ein Wunder aber niemand.

Kronen Zeitung

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