In der Corona-Krise

Private Schwimmkurse in Stadtbädern lösen Zank aus

Salzburg
31.05.2020 17:00
Porträt von Nikolaus Pichler
Von Nikolaus Pichler
Laut einem Mail der Stadt Salzburg können in den städtischen Bädern im Sommer keine privaten Schwimmkurse stattfinden. Kritik dazu kommt von einer Schwimmschul-Leiterin. Demnach sei die Stadt familienunfreundlich. Der Vizebürgermeister verweist auf ein geplantes Angebot für Schulen ab September.

 Eine Genehmigung für Kurse in den Stadtbädern könne nicht erteilt werden, heißt es in einem Mail der zuständigen Magistratsabteilung an Schwimmlehrerin Dorothea Schmidtkunz. „Die Stadt ist familienunfreundlich“, poltert die auf Kinderkurse spezialisierte Schmidtkunz nun. „Ab September starten Kurse für die Volksschulen“, sagt SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger. Der Aufwand aufgrund der Corona-Lage sei mit dem laufenden Bäderbetrieb nur schwer vereinbar, so Auinger. „Kinder sollten vor dem Schuleintritt Schwimmen können“, kontert die Leiterin der Schwimmschule Salzburg.

Die Wasserrettung appelliert heuer zu besonderer Vorsicht. „Weil seit der Krise keine Kurse stattfinden konnten, ist die Gefahr zu Ertrinken auch größer“, so Sprecher Markus Gewolf.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Salzburg
31.05.2020 17:00
Loading

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Salzburg
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt