19.05.2020 09:09 |

Aufsperren am 29. Mai

Billig-Preis in Bädern inkludiert viele Regeln

Es wird ein Badesommer, wie ihn Tirol noch nie erlebt hat – doch das kann für Kunden neben zig Regeln auch kostensparende Seiten haben – ein Blick zu den Vorbereitungen auf die Öffnung am 29. Mai im Freibad Schwaz.

Die Stadt Schwaz stellte am Montag das Konzept für das Familien- und Erlebnisbad vor. Preisliche Änderung: „Tickets gibt es nun für sechs Stunden, sie kosten für Erwachsene inklusive Parken nur 2 Euro. Wer länger bleiben will, muss aber 3 Euro draufzahlen. Saisonkarten sind heuer leider gestrichen“, erläuterte Bürgermeister Hans Lintner. Der Hintergedanke leuchtet ein: Möglichst viele Badefans sollen in der heißen Zeit zum Zug kommen, die 830 erlaubten Plätze (pro Gast sind 10 m² vorgeschrieben) sollen nicht ständig von Dauerkartenbesitzern „blockiert“ werden. Die Tarifgestaltung soll nach sechs Stunden einen gewissen Wechsel auslösen, lange Öffnungszeiten (8 bis 20 Uhr) erleichtern dies.

Viele Punkte zu beachten
Wegen Corona muss der ganze Badebetrieb neu organisiert werden. Betriebsleiter Christian Bürger nannte Beispiele: Die Liegeflächen wurden vergrößert, außerdem fuhren in einem neuen Kleinkinderbereich bereits die Bagger auf.  Eine Videowall am Eingang zeigt die aktuelle Belegung an – sichtbar schon von der Bundesstraße. Auch auf der Webseite der Stadt Schwaz ist ständig abrufbar, ob die 830 Plätze schon belegt sind (frühere Spitzenwerte waren rund 2000 Badegäste pro Tag).

Sprungturm gesperrt
Rutschen sind generell geöffnet. Der Zehn-Meter-Turm, eine der Hauptattraktionen in Schwaz, ist gesperrt. „Wir brauchen das dortige Becken für die Schwimmer“, erläutert Bürger. Die Covid-Verordnung sieht 6 m² Wasserfläche pro Besucher vor, der Praxistest dieser Regel steht erst noch bevor. Generell wird an die Eigenverantwortung beim Abstand appelliert – ein Meter beim Eingang oder im Sanitärbereich. Dort gilt trotz sommerlicher Urlaubsgefühle auch die Schutzmasken-Pflicht.

Halbierte Gästezahl und Platzkarten im Tivolibad
Die Corona-Folgen treffen natürlich alle Betreiber: Im Innsbrucker Freibad Tivoli wurde die zugelassene Besucherzahl um rund 50 Prozent auf 3000 Gäste reduziert. Wie von der Bundesregierung empfohlen, arbeitet die IKB an einem neuen Tarifsystem samt Platzkarten-Reservierung. Auch hier winken verbilligte Preise, dafür gibt es aber heuer ebenfalls keine Saisonkarten.

Andreas Moser
Andreas Moser
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