Herr Valentin, Sie und Ihre Kollegen vom Landesgeologischen Dienst sind derzeit mit einer Lage-Einschätzung im Innergebirg beschäftigt. Wie sieht das konkret aus?
Es gibt gewisse Muren-Risikogebiete, die uns bereits vor dem vergangenen Unwetter bekannt waren. Dort und auch in den betroffenen Regionen des letzten Unwetters sollen gemeinsam mit der Wildbach- und Lawinenverbauung Projekte entstehen. Gebiete und Regionen mit besonders hohem Risiko haben wir jedoch bereits abgearbeitet.
Worum handelt es sich hier konkret?
Es geht um Schutzanlagen wie Dämme oder auch Lawinennetze, die vor Murenabgängen und Hangrutschungen schützen sollen.
Wann steht der Abschluss dieser Projekte bevor?
Das ist unterschiedlich. In manchen Orten sind wir in der Planungsphase. In anderen Gemeinden wie in Muhr im Lungau oder in Bad Gastein werden die Bauarbeiten noch 2020 abgeschlossen werden.
Wie stellt sich die Lage im Land dar?
Schwierig zu sagen. Manchmal reicht bereits ein mittelschwereres Ereignis, um den angefeuchteten und geschwächten Boden wieder in Bewegung zu setzen.










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