08.05.2020 13:00 |

Fünf Millionen Euro

Neue Einsatzzentrale am alten Ort

Auch die Corona-Krise macht dem Vorhaben keinen Strich durch die Rechnung: In Tamsweg dürfen sich Feuerwehr, Bergrettung und Höhlenrettung über eine neue, gemeinsame Zentrale freuen. Das rund 30 Jahre alte Feuerwehrhaus wurde bereits abgerissen. Bis zum Winter soll bereits das neue Gebäude bezogen werden.

Drei Wochen lang standen die Bagger in der Florinigasse still. Wegen des Coronavirus mussten die Bauarbeiten vorübergehend gestoppt werden. Inzwischen wird aber wieder fleißig gearbeitet – man liegt im Zeitplan, betont Tamswegs Bürgermeister Georg Gappmayer: „Der Abriss ist abgeschlossen, jetzt beginnt der Aufbau.“ Die neue Zentrale wird am selben Ort in der Florianigasse in Tamsweg errichtet, das hat der Gemeinderat im Vorjahr beschlossen. Zusätzlich zur Feuerwehr wird wieder die Bergrettung, aber auch die Höhlenrettung über Räumlichkeiten verfügen.

Einzug ist noch heuer im November geplant

„Unser Ziel ist es, im November ins Gebäude einzuziehen“, sagt Gappmayer. Ein straffer Zeitplan, aber die neue Einsatzzentrale muss noch vor dem Winter fertig werden. Derzeit sind die Organisationen nämlich übergangsmäßig in einem Zelt untergebracht.

Die Gesamtkosten für das Vorhaben belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro. Etwa die Hälfte davon stemmt die Marktgemeinde, die übrigen Mittel kommen aus Förderungen der Einsatzorganisationen und anderen Gemeinden. Beauftragt wurde in einer öffentlichen Ausschreibung eine lokale Baufirma. „Das ist gut für die heimische Wirtschaft und gerade jetzt in Krisenzeiten wichtig, dass auch Arbeit in der Region stattfindet“, so Gappmayer. Über den Winter sollen die letzten Arbeiten im Innenbereich fertiggestellt werden. Im Frühjahr 2021 kann das neue Haus eröffnet werden.

Magdalena Mistlberger
Magdalena Mistlberger
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