07.05.2020 10:00 |

Folge der Pandemie:

Im Immobiliengeschäft ist Feierlaune gedämpft

Die Niedrigzinsphase begründete eine Hochphase der Immobilienmakler. Re/Max beispielsweise meldet sein „zweitstärkstes Jahr 2019 nach dem Rekordjahr 2018“. Allerdings sank die Anzahl der verkauften Einfamilienhäuser. Innsbruck ist die teuerste Landeshauptstadt, Kitzbühel der teuerste Bezirk Österreichs.

503.000 Euro kostet ein Einfamilienhaus im Durchschnitt in Tirol laut Marktführer (Eigendefinition) Re/Max. Obwohl Tirol das einzige Bundesland ist, in dem sich diese Kosten im letzten Jahr etwas gesenkt haben (0,1%), gab es 2019 um fast 11% weniger Menschen, die sich ihren Wohntraum erfüllen wollten. Trotzdem: Die Immobilienbranche ist seit Jahren in Feierlaune. Speziell wenn man Kitzbühel bedienen darf, dort kostet ein Haus nämlich fast das Dreifache.

„Gewerbliche Immobilie kann Sorgenkind werden“
Allerdings wird die Coronazeit laut Experten auch im Immobilienmarkt Spuren hinterlassen. In der Preisentwicklung der Einfamilienhäuser über ganz Österreich erwarte man für die nächsten zwölf Monate ein Minus von 2,3 Prozent. Bernd Senn, geschäftsführender Re/Max-Immopartner mit Büros in Telfs und Schwaz, sieht eine klare Änderung im operativen Bereich: „Sowohl Käufer, als auch Verkäufer sind zurzeit zurückhaltender.“ Man führe zwar mehr Beratungen durch als sonst, die Abwicklung sei allerdings schleppend. „Notverkäufe registrieren wir noch keine, diese könnten aber kommen, wenn sich die Arbeitssituation nicht bald bessert “, meint Senn. Deutlich spürbar sei auch die Zurückhaltung im gewerblichen Bereich. Dieser könnte sich zum Sorgenkind entwickeln, wie der Tiroler Immobilienexperte meint, wenn sich die Wirtschaft nicht schnell genug erholt.

Hubert Daum
Hubert Daum
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