05.05.2020 21:00 |

Wechsel an der Spitze

UMIT Tirol: Rektorin kehrt zur Astrophysik zurück

Die Rektorin der Tiroler Privatuniversität UMIT Tirol, Sabine Schindler, wird ab Herbst 2020 im Rahmen eines Johannes Geiss Fellowship des International Space Science Institute (ISSI) wieder in ihren angestammten Forschungsbereich, die Astrophysik, zurückkehren. Sie wird ihren Vertrag im Herbst nicht mehr verlängern und damit Ende September ausscheiden.

„Ab Herbst 2020 wird mir die Möglichkeit geboten, im Rahmen eines Johannes Geiss Fellowship des International Space Science Institute (ISSI) in meinem angestammten Forschungsbereich, der Astrophysik, wissenschaftlich zu arbeiten. Nach intensiven Überlegungen habe ich mich dazu entschlossen, dieses Angebot anzunehmen“, gab die Rektorin am Dienstag bekannt.

Umzug nach Bern
Das in Bern angesiedelte International Space Science Institute befasst sich mit Satelliten-gebundener Forschung. Es stellt ein Bindeglied zwischen der European Space Agency, den nationalen Weltraumagenturen und den Universitäten dar. Schindler wird am ISSI astrophysikalischen Forschungen nachgehen und in einem Schwerpunkt die genannten Einrichtungen und die Community weiter vernetzen.

Suche nach Ersatz bereits angelaufen
Schindler ist seit 1. Oktober 2014 Rektorin der Tiroler Privatuniversität UMIT Tirol.
Die für Landesbeteiligungen zuständige Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf bedankt sich bei Schindler für die umsichtige Leitung in den vergangenen Jahren. Da im kommenden Jahr die Reakkreditierung der Universität anstehe, habe man zudem umgehend mit der Suche nach einer neuen Rektorin oder einem neuen Rektor begonnen.

2000 Studenten, 128 Forschungsprojekte
Aktuell bietet die Universität, die sich zu 90 Prozent im Eigentum des Landes Tirol und zu zehn Prozent im Eigentum der Universität Innsbruck befindet, 21 Studien, sieben Universitätslehrgänge und mehrere Universitätskurse an. Ein Angebot, das derzeit knapp über 2000 Studierende in Anspruch nehmen. Insgesamt arbeiten die Wissenschaftler der Privatuniversität UMIT Tirol an 128 Forschungsprojekten mit einem Projektvolumen von 7,6 Millionen Euro.

 Tiroler Krone
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