16.04.2020 09:00 |

In der Corona-Krise:

Kleine Betriebe starten ohne Finanzspritzen durch

Leere Werkstätten, lange Kurzarbeitsanträge: Auf die verzichten dieser Tage nun viele Handwerker in der Corona-Krise. „Es gibt im Moment viel einzuarbeiten“, so Schlosser Ewald Mathé. Der Grund? Der derzeitige Auftragsrückstau. 

Keine zwei Tage, nachdem die Regierung die Corona-Maßnahmen gelockert hat, starten viele Salzburger Handwerksbetriebe durch - ohne die Hilfen des Bundes.

„Wir haben einen ganzen Monat aufzuarbeiten. Viele Firmen haben ihre Arbeiten am Bau wieder aufgenommen“, sagt Schlossermeister Ewald Mathé. Der Elixhausener hat am Dienstag zwei seiner Mitarbeiter zurückgeholt: „Kurzarbeit kam für uns nicht in Frage. Ich habe meine Leute beim Nachbarn in der Desinfektionsmittelproduktion aushelfen lassen. Der Rest hat hier gearbeitet.“ Er tüftelt an einer Strategie für die Zeit nach dem Auftragsrückstau.

Ähnlich geht es Dachdecker Christian Aigner in St. Michael im Lungau. Er und seine sieben Mitarbeiter sind unterwegs: „Viele Schnee- und Sturmschäden müssen jetzt behoben werden.“

Verena Seebacher
Verena Seebacher
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